Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 119

Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919

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1LEUTIS, Gerolamo de, Rom 1638.
2LIAINER [Stainer?], Alberto, Rom 1674.
3LIDL, Antoni, .. 1700.
4LIGNOLI, Andrea, Florenz 1681.
5LINAROLO, Francesco, Venedig 1530. Streichinstrumentenmacher aus Bergamo.
6Franciscus Linarolus Bergomensis Venetis faciebat.
7LINAROLO, auch Linarol, Venturino, Venedig 1577.
8Ventura di Francesco Linarolo In Venetia 1577
91591. Francescos Sohn. Er nannte sich deshalb Ventura di Francesco Linarolo. Baute Gamben, Tenorgeigen, Lauten. Ein Violone da Gamba-Bass, sechssaitig: „Linarol, Ventura di Francesco in Padova fecit“ ist in der Sammlung Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este, Wien. Eine grosse Viola da gamba, Knieviola, gezeichnet: „1585 Ventura di Francesco Linarol fece in Venetia“ war 1892 in Wien in der „Internat. Ausstellung f. Musik- und Theaterwesen“; ebenda eine sehr gute Viola mit der Inschrift: „Ventura di Francesco Linarol Venetiis 1583.“
10Eine Lira da gamba — Venedig 1577 — befand sich im Musikhistorischen Museum von Paul de Wit, Leipzig, jetzt im Konservatorium der Musik zu Köln. Dieses seltene Instrument ist tadellos erhalten und für die Geschichte der Violine von hervorragender Bedeutung. Der Name Lyra oder Lira, der schon im frühen Altertum bekannt war, hat wiederholt seine Bedeutung geändert. Mit dem Untergange des römischen Reiches (476 n. Chr.) verschwindet er und taucht dann im 12. Jahrhundert als Bezeichnung eines Streichinstrumentes wieder auf, um später auf die Radleier übertragen zu werden; erst im 15. Jahrhundert tritt der Name Lira als Bezeichnung einer besonderen Streichinstrumentengattung auf: „lira da braccio“, Schulter- oder Armlira, und „lira da gamba“, zwei in der Bauart ganz gleiche Instrumente, nur dass die beim Spielen zwischen den Knien gehaltene „lira da gamba“ grössere Dimensionen hatte. Die Bauart der Lira am Ausgange des 16. Jahrhunderts erinnert vollständig an die Violine, nur hat die Lira ein Wirbelbrett statt der Schnecke; fünf Saiten auf dem Griffbrett und zwei den Violinen allerdings ganz fremde Bourdonsaiten.
11LINAROLO, Giovanni, Venedig 1622. Sohn des vo-Giovanni D'Ventura Linarol rigen. Unbedeutend.
12In Venetia 1622

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