Scan 149
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1und war zeitlebens mehr Händler als Geigenmacher. Mit seinem Neffen William zusammen fertigte er auch viele Guitarren an.
3Davis, William. — London. 1836, 1846.
4Gleich seinem Oheim Richard D., dessen Geschäft er 1836 übernahm, fast nur Händler und Reparateur. Er wohnte Coventry Street. Die neuen Geigen, die er bauen liess, waren Maucotels Arbeit. Im December 1846 verkaufte er das Geschäft an Edward Withers und zog sich in seinen Heimatort Bussage zurück.
6Davis, Charles John. — Milford Haven. 1895.
7Erfinder eines Bogens mit wellenförmigen Einschnitten und tellerförmigen Warzen zur Erzielung einer richtigen Fingerlagerung.
9Day, John Dr. — London. 1887.
10Ursprünglich Violin-Virtuose, Schüler von Ch. Beriot und Mitglied der kgl. Hauscapelle, verwendete jahrelanges Studium auf den Geigenbau und brachte es darin zu so seltener Meisterschaft, dass seinen Geigen, die er jedoch nie für den Handel bestimmt und nie verkauft hat, u. A. von John Broadhouse (Violins, old & new) nachgerühmt wird, dass sie den besten Stradivari-Geigen an Tonschönheit gleich kämen (?).
12De Andrade, Francisco G., lebt als Saiteninstrumentenmacher in Rio de Janeiro.
14Dearlove, Mark. — Leeds. 1812. 1820.
15Wenig hervorragender Geigenmacher. Die besten Arbeiten von ihm werden höchstens mit 150 M. bezahlt.
17Dearlove, Mark William. — Leeds. Geb. um 1800, † nach 1864.
18Sohn und Schüler von Mark D. Er verstand es, das väterliche Geschäft in die Höhe zu bringen, und beschäftigte viele, später angesehene Geigenmacher, so Absam, Gough und auch John Fryer, mit dem er sich um 1828 verband. — Seine Violoncelli sind recht gut.
20De Blosy, Nikolaus. — Neapel. 1793.
21Wenn er nicht zu der Familie de Blasio gehört, war er vermutlich ein belgischer oder französischer Lautenmacher, der sich in Neapel niederliess und sich der dortigen Schule anschloss. Eine neapolitanische Guitarre von ihm besitzt aus der Sammlung Snoeck die kgl. Sammlung alter Musikinstrumente in Berlin.
23Debruyn, J. B., lebte im XIX. Jahrhundert in Brüssel.
25Decaniis, Nunzio. — Florenz. 1789.
26Ein reisender Gaukler, der sich Professor der «Mechanik und Optik» nannte, und bei seinen Kunststückchen auch Geigen ruinirte. Vgl. de Piccolellis, S. 26 ff.
28Decante, Jacques. — Jenzat. Geb. 14. Januar 1798 oder 1801, † 5. November 1884.
29Er begründete 1820 die von seinem Schwiegersohn Cailhe-Decante noch heute fortgeführte Fabrik und baute gute Leiern im Stile Pajot's.
Makers on this page
- Davis, Charles John
- Day, John Dr.
- Dearlove, Mark
- Dearlove, Mark William
- Debruyn, J. B.
- Decaniis, Nunzio
- Decante, Jacques
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