Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 158

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

31 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 136. See the scan on archive.org.

1De Zorzi, Valentino. — Florenz. Geb. 1837 in Vittorio (Venezien).
2Erlerte autodidaktisch den Geigenbau, arbeitete stets in Italien, eröffnete seine eigene Werkstatt in Pastoja 1880 und verlegte diese vor 1885 noch nach Florenz, wo er zu Ansehen kam. Er baut nach eigenem Modell, strebt aber den grossen Vorbildern nach und besitzt zahlreiche Auszeichnungen. Er ist auch Erfinder einer Harfengitarre (18 Saiten mit 5 Octaven, der Archilaute verwandt).
4Valentinus De Zorzi
5Cenetensi Venetum fecit
6Pistorii A. 1880
8Valentinus De Zorzi
9Cenetensi Venetum fecit
10Florentiae A. 1885
12D'Hespont, Antoine. — Paris. 1636.
13Er wird ausdrücklich als «maître d'instruments de musique» bezeichnet und trat 1636 im Processe Médard auch als Sachverständiger auf. Von ihm sollen noch verschiedene gute Instrumente vorhanden sein, obwohl es selbst Vidal nicht gelang, eines derselben ausfindig zu machen. Urkundlich wird der Name D'Hespont geschrieben, Vidal schreibt «Despont» und Fétis «Despons». Geigen, die oberflächlich nach italienischem Vorbild gemacht sind, schlechtes Holz und schlechten Lack haben und seinen Namen tragen, sind offenbar spätere Fälschungen.
15Dickie, William. — Wentworth. 1890. 1897.
16Er baut nach Stradivari, Amati und auch nach Guarneri und verwendet einen gelben, geschr. röthlich schattirten Oellack.
18Wm. Dickie, Fecit
19Wentworth, Anno 1890
21Dickinson (Dickenson). Edward. — London. 1750. 1754. 1790.
22Es sind nur wenig gute Geigen von ihm bekannt; meist arbeitete er sehr handwerksmässig nach einem hochgewölbten Stainermodell. Auf einzelnen Zetteln nennt er nur seinen Namen ohne weitere Angaben.
24Edward Dickinson
25Maker, at the Harp and Crown in the Strand
26near Exeter Change
27London 1754
29Dickson, Dr. George. — Edinburgh. Geb. 1838 in Edinburgh.
30Ein gesuchter Arzt, der viele Geigen mit bemerkenswerther Geschicklichkeit gemacht hat. Sein Hauptverdienst aber ist es, dass er als einer der Ersten die Verwendung fossilen Bernsteins zur Lackbereitung lehrte und seine Bedeutung als Geigenlack erkannte.

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