Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 160

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

17 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 138. See the scan on archive.org.

1liess sich 1834 in Bremen nieder und siedelte vor 1860 nach Hamburg über. Er steht dort als tüchtiger Meister in gutem Andenken.
3Diehl, Jacob August. — Darmstadt. XVIII. Jahrh.
4Er arbeitete ähnlich wie Schonger und J. Staininger, ist jedoch in der Wahl des Holzes weniger sorgfältig gewesen.
6Diehl, Johann. — Mainz. 1808. 1843.
7Zweiter Sohn von Martin und Bruder von Nikolaus D. Jedenfalls der bedeutendste von den in Mainz ansässigen Mitgliedern der Familie Diehl. Seine Violinen (meist nach Stradivari gemacht) wurden ihm schon bei Lebzeiten mit 66 fl., Violoncelli mit 121 fl. und seine Violen, zu denen er gerne Citronenholz verwendete, mit 88 fl. bezahlt. Sein Lack ist goldgelb.
9Diehl, Martin. — Mainz. 1770. 1786.
10Geb. in Mainz, Schüler und Schwiegersohn von Nikolaus Döpfer, arbeitete als Gehilfe bei Carl Helmer in Prag, brachte es aber zu keiner besonderen Geschicklichkeit.
12Diehl, Nikolaus. — Mainz. Darmstadt. Geb. 1779, † 1851.
13Sohn von Martin D. und dessen Nachfolger, Schüler seines Oheims Jak. Staininger in Frankfurta. M. Um das Jahr 1811 verlegte er seine Werkstatt nach Darmstadt, wo er grossherzoglich hessischer Hoflauten- und Geigenmacher wurde. In der Arbeit steht er seinem Bruder Johann sehr nahe, am besten gelangen ihm jedoch Contrabässe; sein Holz und sein goldgelber Lack sind gewöhnlich gut.
15Diehl, Nikolaus Louis. — Hamburg. 1860. † 1876.
16Sohn von Jakob Diehl. Er studirte die alten Meister gut und ist der Verfasser von "Die Geigenmacher der italienischen Schule". (Seit 1864 in mehreren Auflagen erschienen.)

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