Scan 169
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Doser. — Freising. 1790.
2Geigen im echten Mittenwalder Stil enthalten seinen Zettel.
4Dosi, Pietro. — Bologna. 1885.
5Besserer Geigenmacher aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der mehrfach auf Ausstellungen ausgezeichnet wurde.
7Dosseur, Claude. — ? 1775.
8Französischer Geigenbauer des 18. Jahrhunderts. Wo er gelebt hat, ist ungewiss; seiner Arbeit nach scheint er die Brescianer Schule zum Vorbild genommen zu haben; ja, er übertreibt die charakteristischen Formen Maggini's noch, doch ist er im Allgemeinen sehr geschickt gewesen.
10Dotzauer.
11Eine im Egerlande ansässige Familie, von der verschiedene Mitglieder in der dortigen Geigenindustrie thätig sind. In Schönbach bei Eger lebt jetzt Jakob D. als 'Corpusmacher'; Josef D. lebt in Absroth bei Schönbach, ein anderer Josef D. lebt in Pechbach in Böhmen.
13Doss & Heidegger. — Hamburg.
14Eine 1879 begründete Musikinstrumentenfirma, deren jetziger Inhaber Heinr. Schlüter ist.
16Dow, W. H. — Melbourne. 1880. 1900.
17Australischer Geigenmacher, der schon 1880 eine Viola nach eigenem Modell, sowie Violinen nach Stradivari und Guarneri ausgestellt und dafür den ersten Preis erhalten hat.
19Drasegg, Victorin, lebte im 19. Jahrh. als Instrumentenmacher in Bregenz.
21Dreher, J. — Warschau. 1884. 1902.
22Ein Geigenmacher, der vermutlich aus Deutschland nach Polen eingewandert ist und 1884 sein Geschäft in Warschau begründet hat.
24Dreier, Friedrich. — Grabow i. M. Geb. 1848 in Neu-Brenz.
25Er ist als Weichensteller bei der Eisenbahn angestellt und versuchte gelegentlich, nach einer Kindergeige ein spielbares Instrument zu bauen. Seitdem macht er Geigen in seinen Nebenstunden. Er arbeitet nach keinem bestimmten Modell und verwendet Spirituslack.
27Dreier, Carl. — Leipzig. Geb. 2. Mai 1857 in Markneukirchen.
28Schüler von M. Schmidt, arbeitete nach beendetem Lehrzeit in Dresden, Beuel bei Bonn und Philadelphia und machte sich 1887 in Leipzig selbstständig. Er baut Geigen und Violoncelli nach Stradivari (aber auch schöne Guitarren und Zithern) und wendet einen gelbbraunen Lack an.
30Dreier, Ole. — Kopenhagen. 1795. 1810.
31Einer der besten dänischen Geigenmacher. Sein Name findet sich auf der Aussenseite des Bodens in seinen Violinen eingebrannt.
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