Scan 241
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
34 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 219. See the scan on archive.org.
1Gervais, T., lebt in Boston (Mass.).
2Geycke, Joachim Wilhelm. — Hamburg.
3 Ein Instrumentenmacher, der am 27. October 1797 das Bürgerrecht erwarb.
4Gherardi, Giacomo. — Bologna. 1677.
5 Einige Bässe von ihm haben sich erhalten, jedoch in einem Zustand, dass man ihn nach diesen nicht beurtheilen kann.
6Ghidini, Carlo. — Parma. 1746. 1773.
7 Ein wenig befähigter Nachahmer.
8Giacometti, Gianbattista (gen. »Del Violino«). — Rom. 1586.
9 Man kennt ihn wohl nur als Erbauer von Harfen (Doppelharfen), doch lässt sein Beiname mit einiger Sicherheit darauf schliessen, dass er auch Geigen gemacht hat.
10Giacomo. — Chioggia. 1346.
11 Ein alter Lautenmacher, dessen Namen Valdrighi (3963) mittheilt.
12Giamberini.
13 Von dieser Familie kommt 1701 in Florenz ein Alessandro G. als Lautenmacher vor, der als Sohn eines Giovanni G. bezeichnet wird; ferner um 1772 ein Simeone G., der auch Geigen gemacht hat. Möglicherweise sind beide Nachkommen des um 1550 erwähnten Giovanni Lodorico Giamberini in Ferrara.
14Gianni, Alessio. — Modena (Montagne). 1793.
15 Man kennt einige wenige, leidlich gut klingende Geigen von ihm, die aber wenig ansprechend in ihrer Arbeit sind.
16Gianotti, Achille.
17 Lebte um 1872 in Sarzano und soll gute Reparaturen ausgeführt haben.
18Gianoli, Domenico. — Mailand. 1731.
19 Ein Nachahmer der Cremoneser und als solcher nicht ungeschickt.
20Gibbs, James. — London. 1800. † um 1845.
21 Er arbeitete hauptsächlich für J. Morrison, George Corsby und Samuel Gilkes, unter deren Namen daher auch die meisten seiner Arbeiten gehen.
22Gibertini, Antonio. — Parma. Genua. 1797. 1839.
23 Seiner Zeit erfreute er sich eines gewissen Ansehens und selbst Paganini vertraute ihm seine Geigen zum Ausbessern an. Er ahmte die Guarneri mit Geschick nach und hatte einen dunkelrothen, etwas dicken Lack, der noch immer recht gut genannt werden darf. Nach 1833 war er in Genua ansässig. Er erfand einen Mechanismus, den er »zur Erhöhung der Tonfülle« in den Geigen anbrachte und der manche Ähnlichkeit mit der Sprenger'schen Ton schraube hat. one of two readings
24 Seiner Zeit erfreute er sich eines gewissen Ansehens und selbst Paganini vertraute ihm seine Geigen zum Ausbessern an. Er ahmte die Guarneri mit Geschick nach und hatte einen dunkelrothen, etwas dicken Lack, der noch immer recht gut genannt werden darf. Nach 1833 war er in Genua ansässig. Er erfand einen Mechanismus, den er »zur Erhöhung der Tonfülle« in den Geigen anbrachte und der manche Ähnlichkeit mit der Sprenger'schen Tonschraube hat. one of two readings
26 Restaurò e corresse nell anno 1839 in Genova
27 Antonio Gibertini di Parma
28 Premiato più volte in Milano con Medaglia etc.
30Gibertoni, Giuseppe (gen. Paninino). — Modena. 1829.
31 Ein Dilettant, der sich in allerlei »Künsten« versuchte, so als Feuerwerker, als Tischler und als Geigenmacher — überall mit dem gleichen Misserfolg.
32Gibl, Laurenz. — Prag. Anf. des XVII. Jahrh.
33 Ein Lauten- und Geigenmacher, von dem nichts Näheres bekannt ist.
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