Scan 278
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Güttler (Gürtler), Johann Michael. — Breslau. 1709.
2Baron sagt von ihm: "Die Breslauer Lautten sind auch nicht zu verachten und hat daselbst … Joh. Mich. Güttler aber meist auf einen starken Thon gesehen". In der fürstl. Lobkowitz'schen Sammlung auf Schloss Raudnitz befindet sich eine schlecht erhaltene Laute von ihm mit dem Zettel:
4Guggemos, Markus. — Füssen. 1759. 1791.
5Seine Geigen sind hochgewölbt uud halten zwischen Stainer und M. Albani die Mitte. Das Holz ist gut, bei den Decken gewöhnlich weitjährig, der Lack dunkelbraun, mager und glanzlos. Der Ton bei gut erhaltenen Instrumenten recht gut.
7Guglielmi, Gio. Battista. — Cremona. 1747.
8Einer der kleineren Cremoneser Meister. Seine Geigen kommen selten vor und sind ziemlich sorglos nach Amati gemacht.
10Guidantus, Antonio. —
11Niederheitmann u. A. erwähnen einen Antonio Guidante; es ist dies wohl ein erfundener Name, der ein Mitglied der Familie Florenus ("Guidante Florenus") fingirt.
13Guidantus s. Florenus.
15Guillami, Joannes. — Barcelona. 1742. 1760.
16Schöne Arbeit nach Stradivari, rother Oellack. Es soll übrigens drei Geigen- und Lautenmacher dieses Namens gegeben haben, die von 1680—1780 arbeiteten.
18Guillani, Sanctus? — Rom. 1710.
19Von einem Geigenmacher wurde mir die nebenstehende Abschrift eines Zettels mitgetheilt. Sollte es nicht richtig Santagiuliana heissen?
21Guillaume, François. — Paris. 1783. 1789.
22Er war nur Harfenmacher, hat jedoch auch einige Guitarren gemacht. Eine solche besass die Marquise de Marbeuf (vgl. Bruni's Inventaire). Er wohnte erst Rue de l'Université und dann Rue de Beaune.
24Guinot, Nicolas. — Paris. XIX. Jahrh.
25Schwager von Nicolaus Maire. Seine Arbeit ist nicht übel, nur der braune Lack etwas zu dunkel. Am besten gelangen ihm seine Violoncelli.
27Guiton R. — Cork.
28Die Geigen, die seinen Namen tragen, dürften der Mitte des 19. Jahrhunderts entstammen und sind im Allgemeinen nicht schlecht.
30Gurski, Anton, lebt als Geigenmacher in Kiew.
32Gusetto, Nicola. — Cremona. 1785. 1818.
33Aus Florenz stammend. Seine Arbeit erinnert fast mehr an deutsche als an italienische Vorbilder. Die Ecken sehr hervorstehend, sehr breite (nicht besonders geschickt gemachte) Einlage, Decke ungleichmässiges Holz mit engen und weiten Jahren, Wölbung nicht sonderlich schön, hohe Zargen, oben und
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- Güttler, Johann Michael
- Guggemos, Markus
- Guglielmi, Gio
- Guillami, Joannes
- Guillani, Sanctus?
- Guillaume, François
- Gusetto, Nicola
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