Scan 283
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
26 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 261. See the scan on archive.org.
1Hamilton, William. — Uddingston. 1880. 1896.
2Er stammt aus Glasgow und ist Ingenieur. Aus Liebhaberei macht er Geigen nach einem eigenen Modell, aber auch nach Stradivari, Guarneri und Gaspar da Salò. Er gebraucht Whitelaw’s Bernsteinlack. one of two readings
3Er stammt aus Glasgow und ist Ingenieur. Aus Liebhaberei macht er Geigen nach einem eigenen Modell, aber auch nach Stradivari, Guarneri und Gaspar da Salò. Er gebraucht Whitelaw's Bernsteinlack. one of two readings
5Hamm, Andreas. — Klingenthal. 1702. 1732.
6Der Stammvater der Familie; ein tüchtiger Meister.
8Hamm, Christ. Gottfried. — (Mark)Neukirchen. Geboren 10. November 1774, † 29. Aug. 1834.
9Sohn von Johann Gottfr. H. und diesem in der Arbeit sehr ähnlich.
11Hamm, Johann Andreas. — (Mark)Neukirchen. Geb. in Klingenthal 1704, † 9. Mai 1764.
12Sohn und Schüler von Andreas H. Er siedelte nach Neukirchen über und ward dort 1724 Meister. Er stand in einem gewissen Ansehen und starb 60 Jahre 5 Monate und 26 Tage alt.
14Hamm, Johann Gottfried. — (Mark)Neukirchen. Geb. 1744, † 6. Oct. 1817, 73 Jahre 7 Monate 11 Tage alt.
15Einer der besten vogtländischen Geigenmacher seiner Zeit. Schon 1764 wurde er Meister und war so sorgfältig in seiner Arbeit, dass man ihn lange Zeit — veranlasst durch den Umstand, dass er gerne Rom oder Cremona als Ursprungsort angab — der italienischen Schule zuzählte, so wenig sein Modell und sein Lack auch dazu berechtigten. Bei vielen Geigen und Violen scheint ihm ein breites Stainer’sches Modell vorgeschwebt zu haben, auch die Einlagen machte er zierlicher als die meisten Neukirchner Meister, oft brachte er einen Elfenbeinrand an. Er verwandte verschiedene Zettel und brannte seine Initialen auch ein. one of two readings
16Einer der besten vogtländischen Geigenmacher seiner Zeit. Schon 1764 wurde er Meister und war so sorgfältig in seiner Arbeit, dass man ihn lange Zeit — veranlasst durch den Umstand, dass er gerne Rom oder Cremona als Ursprungsort angab — der italienischen Schule zuzählte, so wenig sein Modell und sein Lack auch dazu berechtigten. Bei vielen Geigen und Violen scheint ihm ein breites Stainer'sches Modell vorgeschwebt zu haben, auch die Einlagen machte er zierlicher als die meisten Neukirchner Meister, oft brachte er einen Elfenbeinrand an. Er verwandte verschiedene Zettel und brannte seine Initialen auch ein. one of two readings
18Hamm, Heinrich Moritz. — Markneukirchen. Geb. 29. Sept 1850.
19Er ist zwar gelernter Geigenmacher, verlegte sich aber hauptsächlich auf den Bau von Zithern.
21Hamm, Karl Friedrich. — (Mark)Neukirchen. Geb. 26. Dec. 1733, † 26. Sept. 1761.
22Sohn von Johann Andr. H. Ebenso gewandt als Geigenmacher wie als Geschäftsmann. Er brachte es zu einigem Wohlstand und war ein angesehener Bürger. Seine beste Zeit fällt in die Jahre 1751—1760.
24Hamma, F. — Ulm a. D. 1872. 1882.
25Eine 1872 begründete Fabriksfirma, die 1880 an 20 Arbeiter beschäftigte.
Makers on this page
- Hamm, Andreas
- Hamm, Christ
- Hamm, Johann Andreas
- Hamm, Heinrich Moritz
- Hamm, Karl Friedrich
- Hamma, F.
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