Scan 339
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1Conservatoriums (No. 171), eine Tenorviola war 1872 im South Kensington Museum ausgestellt. Th. Mace erwähnt ihn rühmend in seinem „Musicks Monument (1676), Brittons Catalogue of Mus. Instr.“ verweist gleichfalls auf ihn, und im Selhof’schen Versteigerungskatalog (1759) wird eine Gamba von „Henr. Geaye Southwark London 1632“ aufgeführt.
3Jay, Henry II. — London (Long Acre). 1744. 1777.
4Wahrscheinlich der Sohn von Thomas Jay. Zeichnet sich durch saubere Arbeit und guten röthlich-braunen Lack aus. Er arbeitete gut nach italienischen Mustern, oft für die Firma Longman & Broderip, und war besonders durch seine guten Taschengeigen bekannt, die schon zu seinen Lebzeiten hoch im Preise standen. Seine Zettel sind, soweit bis jetzt bekannt ist, nur geschrieben.
6Made by Henry Jay in Long Acre. London 1746
8Made by Henry Jay in Wind-Mill Street, near Piccadilly. London 1768
10Jay, Thomas. — London. 1690. 1700.
11Vermutlich ein Sohn von Henry I. J. Seine Arbeit ist gut, jedoch der von J. Baker in Oxford ähnlicher als der Henry Jay’s. Es wird behauptet, dass er mit Edward Lewis gemeinschaftlich gearbeitet haben soll, doch lässt sich nicht feststellen, auf welchen Grund hin diese Behauptung aufgestellt worden ist.
13Jean. — Paris. 1667.
14In einer Guitarre der Sammlung Rothschild findet sich der (wahrscheinlich unvollständige) Name „Jean, luthier Rue Saint Martin“.
16Jeandel, Pierre Napoleon. — Rouen. Geb. 1812 in Courcelles sous Vaudremont (Meurthe), † Rouen 10. Mai 1879.
17Schüler von Charotte in Mirecourt. Trat 1835 bei dem Bruder seines Lehrmeisters in Rouen ein und übernahm 1836 nach dessen Tode mit Lucien Delau das Geschäft. 1848 trat er aus der Firma aus und eröffnete am Quai de Paris No. 51 seine Werkstatt und ist mehrfach ausgezeichnet worden. Hübsche Modelle, rother Lack. Leider fehlte ihm der verdiente materielle Erfolg in seinen alten Tagen; durch den Tod seiner Tochter hilflos geworden, wurde er am 27. Dec. 1878 im Hospital aufgenommen, wo er wenige Monate später starb.
19Jeniček, Anton, lebt als „Streichinstrumenten-Erzeuger“ in Wien.
21Jerner, Johan. — Stockholm. 1792. 1817.
22Ein braver schwedischer Lautenmacher, von dem sich mehrere gute Lauten im Musikhistorischen Museum in Stockholm befinden. Eine schwedische Theorbe besitzt de Wit in Leipzig. In der Sammlung Hammer befanden sich Basslauten und eine Guitarre in Lyraform (von 1808) von ihm.
24Jeune le s. Le Jeune.
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