Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 371

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

29 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 349. See the scan on archive.org.

1vari e i Guarneri pe’ suoi violini; ma in Germania,« dann theilt er uns etwas ganz Neues mit, wovon man in Deutschland noch immer nichts weiss.
3Krammer. — München. XVIII. Jahrh.
4De Piccolellis erwähnt ihn zwar, doch scheint er ihn mit dem Wiener Meister zu verwechseln.
6Krammer, Johann. — Čes. Budějovice (Budweis). 1829.
7Schüler von Ant. Fischer.
9Krampera, Jakob. — Znojmo (Znaim). 1848. 1855.
10Sohn und Schüler von Jan Kr., nicht ohne Geschick, doch kein Künstler.
12Krampera, Jan. — Znaim. 1820.
13Seine Geigen und Bässe sind nicht schlecht, aber ziemlich gewöhnlich in der Ausführung.
15Kranabetter, Franz. — Klagenfurt. 1841.
16Er war in den vierziger Jahren in Klagenfurt ansässig und soll später nach Wien gezogen sein. Seine Geigen sind gut gearbeitet, aber nicht schön in der Form.
18Kranuch. — Augsburg. 1477.
19Ein Lautenmacher, dessen Name sich im Augsburger Steuerregister findet.
21Kranzer, Leopold. — St. Thomas am Blasenstein. Geb. 15. Nov. 1797 in St. Thomas, † das. 28. April 1874.
22Er war der Sohn eines Häuslers und beschäftigte sich schon als Hirtenknabe mit allerlei Schnitzarbeiten. Vom alten Dorfschulmeister erhielt er gelegentlich eine zerbrochene Violine, die er zerlegte, um ihren Bau kennen zu lernen, worauf er es versuchte, selbst eine Geige anzufertigen. Der Erfolg ermunterte ihn zu weiteren Versuchen, und bei seiner natürlichen Veranlagung brachte er es schliesslich zu einer bemerkenswerthen Fertigkeit, und bald bekam er von vielen Seiten Bestellungen. Er machte auch Violoncelli und Contrabässe und verstand es, sich stets recht gutes Holz zu verschaffen. Es ist zweifellos, dass er das Zeug dazu gehabt hat, ein Künstler zu werden, wenn ihm nicht alle Anleitung gefehlt hätte. So haftet vielen seiner Arbeiten, trotz geschickter Durchführung, manches Fehlerhafte an: er nahm die Wölbung oft auffallend hoch und machte sich wenig daraus, wenn die Jahre der Decken nicht parallel zur Mittellinie standen. Als Werkzeugs bediente er sich fast ausschliesslich eines gewöhnlichen Taschenmessers. Sein gleichnamiger Sohn hat in der Jugend auch einige Geigen gemacht, später aber einen anderen Beruf ergriffen.
24Krásny (Krassny), Jakob. — Wien. 1839. 1858
25Ein Geigenmacher böhmischer Abstammung, der 1839 in der Alservorstadt No. 251, 1858 No. 276 wohnte. Im Jahre 1839 stellte er in Wien vier Violinen aus, von denen eine aus Mahagoni-, eine andere aus amerikanischem Cedernholz war, ferner ein Violoncello, eine Guitarre und eine Harfe.
27Kratschmann, Franz Joseph. — Graslitz. 1805.
28Nur durch seinen Zettel bekannt.

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