Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 397

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

35 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 375. See the scan on archive.org.

1lautete: «à la Harpe Royale». Arbeiten von ihm besitzt das Museum des Conservatoriums in Paris. Er war gut, aber in keiner Weise hervorragend; sein Lack ist schlecht. Er hat recht hübsche Harfen gemacht.
3Le Jeune, Jean Baptiste. — Paris. 1775. 1819.
4Vielleicht ein Sohn von François L. J. Er machte wie dieser Geigen und Harfen und wohnte Rue Montmartre au passage Charot.
6Le Jeune, Jean Charles. — Paris. 1776. 1822.
7Er begründete 1776 sein Geschäft, wohnte bis 1783 in der Rue du Four St. Germain und hatte das Ladenschild «Au Dieu de l'Harmonie». Er machte zwar Violinen, war aber mehr Händler und Reparateur. Sein Nachfolger war sein Neffe Guill. Martin.
9Le Jeune, Louis. — Paris. 1783. 1789.
10Wahrscheinlich der ältere Sohn und Mitarbeiter von François L. J. Er wohnte Rue de la Juiverie, war aber als Geigenmacher ziemlich unbedeutend.
12Le Jeune (aîné). — Paris. 1819.
13Mittelmässiger Geigen- und Guitarrenmacher.
15Le Jeune (fils). — Paris. 1830.
16Schüler seines Vaters und nicht besser als dieser. Er wohnte Passage du Saumon.
18Le Jeune. — Paris. 1836. 1846.
19Er wohnte Rue Boucherat No. 13 und machte wie fast alle seine Namensvettern nur mittelmässige Instrumente.
21Le Jeune. — Paris. 1840.
22Er wohnte Rue du Marché Palu. Ein Le Jeune wohnte als «Luthier» bereits im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts in der gleichen Strasse.
24Le Jeune. — Paris. † um 1870.
25Der Letzte aus der Familie Le Jeune, von der kein einziges Mitglied sich über die Mittelmässigkeit erhoben hat. Er wohnte Rue Claude au Marais.
27Lelièvre (Le Lièvre). — Paris. 1731. 1765.
28Wahrscheinlich aus Mirecourt und ein Schüler von Grosset, den er nachahmte. Er wohnte in der Rue des Nonaindières und war als Geigenmacher nicht hervorragend; weder sein Modell noch sein gelber Lack sind sonderlich ansprechend; dagegen waren seine Sackpfeifen berühmt.
30Leloir, Louis. — Paris. 1714 (?).
31Mir ist nur die Abschrift eines schlecht leserlichen Zettels mit diesem sonst nicht nachweisbaren Namen bekannt geworden.
33Lemböck, Gabriel. — Wien. Geb. 16. Oct. 1814 in Ofen, † 27. März 1892 in Wien.
34Schüler von J. B. Schweitzer, nach Anderen von Peter Teufelsdorfer, kam als Gehilfe zu Fischer nach Wien, dessen Schwiegersohn und Nachfolger er wurde, und eröffnete im Jahre 1840 seine eigene Werkstatt in der Canovagasse. Er gehört zu den Geigenmachern, die mit Recht als Künstler bezeichnet werden, und war ebenso geschickt, neue Geigen zu machen, als alte auszubessern. Er

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