Scan 435
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
31 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 413. See the scan on archive.org.
1sieht gut aus. Er verwandte nebenstehende Brandmarke: der er manchmal die Jahreszahl beifügte und verschiedene Zettel.
3Racommodé par Mast rue des Balances à Toulouse 1808
5Josephus Laurentius Mast fecit Apollini Deo Harmoniae 1816
7Mathias. — Nürtingen.
8Grillet theilt diesen Namen nebst Zettel mit und bezeichnet die Arbeit als handwerksmässig. Name oder Ort dürfte falsch gelesen sein. In Nürtingen kam der Familienname Mathias nie vor. Immerhin könnte dieser Matthias vorübergehend in Nürtingen gelebt haben.
10Matteo. — ?
11Ein Meister Matteo wird als Lautenmacher mehrfach gelobt. Der Zeit nach kann es nur Matteo Sellas oder Math. Buckenberg sein.
13Mattstädt, Joh. Fr. — Berlin. Zweite Hälfte des XVIII. Jahrh.
14Ein Geigenmacher dritten Ranges, von dem nur selten Arbeiten vorkommen.
16Mauchant. — Mirecourt. XIX. Jahrh.
17Einer der vielen Geigenmacher seines Orts, die nur billige Waaren herstellten.
19Mauchant, frères. — Mirecourt. XIX. Jahrh.
20Eine Fabriksfirma, die allerlei Instrumente in den Handel brachte. Eine Guitarre mit dem Namen der Firma befindet sich in der Sammlung Scheurleer.
22Maucotel, Charles. — London. — Geb. 1. Nov. 1807 in Mirecourt, † nach 1860.
23Bruder von Charles Adolphe M. Schüler von Bloise Mast, ging 1834 nach Paris zu Gand, 1844 zu Davis nach London und machte sich dort um 1850 selbstständig. Er galt als sehr tüchtiger Geigenmacher, zog sich aber wegen andauernder Kränklichkeit 1860 vom Geschäft zurück und zog wieder nach Frankreich zurück.
25Maucotel, Charles Adolphe. — Paris. Geb. 1820 in Mirecourt, † 6. Febr. 1858.
26Arbeitete von 1839—1844 in Paris bei J. B. Vuillaume und eröffnete dann in der Galerie Vivienne seine eigene Werkstatt, die er dann in die Rue Croix-des-Petits-Champs und zuletzt in die Rue Princesse verlegte. Sehr geschickter Geigenmacher, dessen Instrumente dauernden Werth haben. In Paris 1855 erhielt er auch eine Medaille. Ein Violoncello im Pariser Conservatorium lässt seine Vorzüge gut erkennen. Leider starb er noch in jungen Jahren, und zwar auf tragische Weise. Im Fieberwahnsinn durchschnitt er sich mit einem Rasiermesser die Gurgel und starb auf dem Transport in das Krankenhaus.
28Charles Adolphe Maucotel à Paris Rue Croix des Petits Champs Année 1853 one of two readings
29Charles Adolphe Maucotel à Paris one of two readings
30Rue Croix des Petits Champs Année 1853 one of two readings
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