Scan 437
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
32 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 415. See the scan on archive.org.
1May, Georg. — ?
2Im Verzeichniss von Raymund Fuggers Musikkammer (1566) heisst es unter No. 59: "Eine alte braune Lauten di Mo. (Maestro?) Meister Georg May". Vgl. Stockbauer Kunstbestr. am bayr. Hofe unter Albert V. und Wilhelm V. S. 83 one of two readings
3Im Verzeichniss von Raymund Fuggers Musikkammer (1566) heisst es unter No. 59: „Eine alte braune Lauten di Mo. (Maestro?) Meister Georg May“. Vgl. Stockbauer Kunstbestr. am bayr. Hofe unter Albert V. und Wilhelm V. S. 83 one of two readings
5Mayer, Johann. — Schönbach b./E. 1826.
6Ein mässig begabter Schönbacher Meister aus dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Ein Nachkomme von ihm, Josef M., ist noch heute in Schönbach als geschickter Geigenmacher thätig.
8Mayr, Adam. — München (Au). 1710.
9Vielleicht der Vater von Andreas Ferd. und Sebastian M., deren Arbeiten an die seinen erinnern. Er wohnte in der Vorstadt Au bei München und war ein geschickter Meister, dessen Geigen sowohl im Holz als auch in der Ausführung sehr gut waren. Eine Gamba von schönem Bau mit einem sehr fein geschnitzten Löwenkopf am Wirbelkasten besitzt das Museum des Conservatoriums in Brüssel (No. 228). Nur sein Lack ist stumpf und undurchsichtig.
11Adam Mayr/Geigenmacher ob der Au negst München 17..
13Mayr, Andreas Ferdinand. — Salzburg. 1722. 1750.
14In seinen Geigen folgte er dem Stainer-Modell; seine Arbeit ist sorgfältig, der Lack dunkelroth oder braun und der Ton recht gut. Ein Violoncello von ihm aus dem Jahre 1726 befindet sich im Museum Kraus in Florenz, eine Laute in der Sammlung Snoeck und ein gleiches Instrument von 1736 im kärnthn Landesmuseum in Klagenfurt, ferner ein gleiches von 1747 im fürstl. hohenzollernschen Museum in Sigmaringen. Als seine ältesten Arbeiten kenne ich eine Geige von 1722, ferner eine Reparatur von 1723 im städtischen Museum Carolino Augusteum in Salzburg. Um 1740 besass er bereits den Titel eines Hof-Lauten- und Geigenmachers. Dieser Titel gab komischer Weise den Anlass, dass in der Literatur ein Geigenmacher "Mayrhof" entstand und kritiklos von einem Buche in das andere überging. one of two readings
15In seinen Geigen folgte er dem Stainer-Modell; seine Arbeit ist sorgfältig, der Lack dunkelroth oder braun und der Ton recht gut. Ein Violoncello von ihm aus dem Jahre 1726 befindet sich im Museum Kraus in Florenz, eine Laute in der Sammlung Snoeck und ein gleiches Instrument von 1736 im kärnthn Landesmuseum in Klagenfurt, ferner ein gleiches von 1747 im fürstl. hohenzollernschen Museum in Sigmaringen. Als seine ältesten Arbeiten kenne ich eine Geige von 1722, ferner eine Reparatur von 1723 im städtischen Museum Carolino Augusteum in Salzburg. Um 1740 besass er bereits den Titel eines Hof-Lauten- und Geigenmachers. Dieser Titel gab komischer Weise den Anlass, dass in der Literatur ein Geigenmacher „Mayrhof“ entstand und kritiklos von einem Buche in das andere überging. one of two readings
17Andreas Ferdinandus Mayr/ Hof-Laut- und Geigenmacher in Salzburg. An. 1727
19Mayr, Sebastian. — München. 1728.
20Vielleicht ein Sohn von Adam Mayr. Seiner Arbeit wie seinem Namen nach mit dem Salzburger Meister Andr. Ferd. M. verwandt. Eine Altviola von ihm, aus der Sammlung Boers stammend, besitzt das Rijks-Museum in Amsterdam.
22Sebastian Mayr Lauten und Geiggenmacher in München 1728
24Mayrhofer. — Passau. Anfang des XVIII. Jahrh.
25Wahrscheinlich der Vater des bekannteren Anton Mayrhofer jun.
27Mayrhofer, Antonius jun. — Passau. 1770.
28Obwohl Geigen mit seinem Zettel wiederholt vorkommen, war in Passau über ihn doch nichts zu erfahren. In der Arbeit ist er nur mittelmässig und steht mit den Ramsauer Meistern auf einer Stufe und soll aus Oesterreich stammen.
30Antonius Mayrhofer Junior fecit. Passavii Ao 1770.
31geschr.
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