Scan 454
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
36 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 432. See the scan on archive.org.
1Guitarren gemacht. Sein Lack verdient Lob. Seine Geschäftsempfehlung lautet: «renommé pour les guitares en bateau dont les avantages sont de réfléchir, le son au dehors d'une manière plus sensible, et pour faire d'excellentes quintes et violons.»
3J. P. Michelot rue St. Honoré Près St. Roch A la Mélodie a Paris. 1760
5Michiels, Egidius (frz. Gilles). — Brügge. Brüssel. 1755. † im Mai 1783.
7Schon in Brügge war er Hoflautenmacher. In Brüssel finden wir ihn erst im Hofdienst, nachdem Henri Augustin Snoeck, der zum ersten Geiger der Hofcapelle ernannt wurde, sein Amt als Hoflautenmacher niederlegte. Eine Guitarre von ihm besitzt die Sammlung Snoeck (in Berlin).
9Egidius Michiels, Luthier de la Cour à Bruges 1770
11Michonny, Michael. — Avenione (Avignon). 1743.
13Trefflicher Geigenmacher, der ein grosses, flaches Patron verwendete. Eine sehr schöne Geige dieses Meisters besass der berühmte Violinist Pugnani.
15Michael Michonny fato in Avenione anno 1743
17Micle (?), Gennaro. — Neapel. 1823.
18Wird von Valdrighi (4309) als Guitarrenmacher erwähnt.
20Middleton, H. S., lebte im XIX. Jahrh. in Providence (Rhode Island).
22Micollier. — Lyon. 1822.
23Er war mit Alba verbunden, soll aber mehr Kaufmann als Geigenmacher gewesen sein.
25Reparé par Micollier et Alba luthier, place Confort No. 12 à Lyon 1822
27Middleton, J. — Doven Post Office (South Gippsland, Australien). 1888.
28Er machte einige interessante Versuche, Geigen aus australischem Orangeholz herzustellen.
30Mier, J. — London. 1780. 1786.
31Man kennt bis jetzt nur seinen Namen, aber keine Arbeiten von ihm.
33Migge, Otto. — Coblenz. London. Geb. 16. Juni 1857 in Coblenz, wo er 1885 ein Atelier für Kunstgeigenbau eröffnete.
35Er ist Autodidakt, war ursprünglich Kaufmann, dann Eisenbahnbeamter und schrieb ein kleines Buch: «Das Geheimniss der berühmten italienischen Geigenbauer ergründet und erklärt von Otto Migge in Coblenz a./Rh.» (Frankfurt a./M. Gebr. Staudt, 80 Seiten, mit dem Porträt des Verfassers) das sehr verschiedene
Makers on this page
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.