Scan 482
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
22 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 460. See the scan on archive.org.
1Olsen, Engel. — Blotveit. 1784.
2Ein Norweger, von dem das Musikhistorische Museum in Stockholm eine sogen. Hardangerfidel besitzt.
4Olsen, O., lebt als Blas- und Streichinstrumentenmacher in Christiania.
6Omond, James. — Stromness (Kirbuster, Schottland). Geb. 23. Juni 1833 auf der Insel Walls.
7Er entstammte einer alten Zimmermannsfamilie, studirte in Edinburgh und war bis 1872 Schulmeister in seiner Heimat. In den Ruhestand versetzt, beschäftigte er sich zuerst mit der Uhrmacherei und wandte sich dann dem Geigenbau zu. Als Zimmermannssohn war ihm die Verarbeitung des Holzes etwas Vertrautes, auch hatte er bereits Kenntnisse im Bildschnitzen, so dass ihm die technische Seite seines neuen Berufs zunächst nur geringe Schwierigkeiten bereitete. Berathen von Horace Petherik, George Hart u. A. machte er rasche Fortschritte und brachte es als Geigenmacher bald zu besonderer Geschicklichkeit. Er hält sich vornehmlich an die Stradivari- und Guarneri-Modelle, ohne sie gerade zu copiren. Bis jetzt hat er über 200 Violinen und Violoncelli gemacht. Sein Holz ist sehr schön, sein Bernsteinlack vorzüglich aufgetragen und der Ton edel und kräftig. Er besitzt viele Auszeichnungen und wird von englischen Geigern sehr geschätzt. Seine Biographie veröffentlichte Meredith-Morris in "The Strad" No. 122 (1900).
9Oneda, Gio. Battista d'. — Brescia. Geb. um 1525, lebte noch 1562.
10Als Lauten- und Violenmacher besass er einen gewissen Ruf; Arbeiten von ihm scheinen sich jedoch nicht erhalten zu haben. In den Urkunden heisst es von ihm: "Fa di violini" oder "Lavorente di instrumenti de citere".
12Ongaro s. Dall' Ongaro.
14Onken, Karl. — Bremen. 1890. 1900.
15Er ist eigentlich Maler (Anstreicher) und Farbwaarenhändler und hat sich ungefähr seit 1888 nebenbei auf den Geigenhandel und die Geigenmacherei verlegt, wobei er besonders bei älteren Geigen den Ton zu "verbessern" strebt. Seine Leistungen werden sehr verschieden beurtheilt.
17Opfermann, Johann Georg. — Gotha. Getauft am 4. August 1754 in Gotha, lebte noch 1797.
18Sohn des gothaischen Hautboisten Joh. Heinr. O. († 26. Juli 1789 im Alter von 72 Jahren). Joh. Gg. O. war wie sein Vater Hautboist beim gothaischen Militär und beide betrieben nebenbei das Geigenmachen. Ihre Instrumente kommen denen von Schonger in Erfurt nahe, die Geigen sind hochgewölbt und dunkel lackirt. Eine Geige von Joh. Gg. Opfermann besitzt der Schmied in Bufleben, eine siebenchörige Zither die kgl. Sammlung alter Musikinstrumente in Berlin. No. 597. (Der Name wird im Katalog irrig Ochstermann angegeben.)
20Opikhtin, A. — St. Petersburg. 1894.
21Erfinder eines als Saiteninstrument ausgebildeten Spazierstocks.
Makers on this page
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.