Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 504

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

34 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 482. See the scan on archive.org.

1ist sehr hoch gewölbt, der Lack meist dunkelbraun, das Holz aber fast immer recht gut gewählt. Seine Zettel haben kleine Druckfehler.
3Giovan Gaettano Pazzini. allieno d'ell Maggini di Brixiae.
4Fecit Firenze, anno 1660
6Giovanni Gaettano Pazzini Florentinus Anno 16..
8Peacock, John. — Melbourne (Elgin Terrace, Carlton). 1880. 1900.
9Besserer australischer Geigenmacher, der schon 1880 auf der Melbourner Ausstellung für fünf Geigen mit Bogen einen zweiten Preis erhielt.
11Pearce, George. — London. Geb. 16. Nov. 1820 in Warminster, † 3. Juli 1856 in London.
12Seine Eltern zogen 1824 mit ihm nach London und 1834 kam er als Laufbursche zu S. A. Forster, der sein Talent bald entdeckte und ihn zu einem tüchtigen Geigenmacher ausbildete.
14Pearce, James. — London. 1780. 1800.
15Seine Arbeiten sind handwerksmässig ausgeführt und unkünstlerisch. Er theilte seine Werkstatt mit seinem Bruder Thomas.
17Pearce, Thomas. — London. 1780. 1805.
18Er wohnte mit seinem Bruder James in der Peter Street, Saffron Hill, also in einer verrufenen Gegend, und arbeitete nur für die musikalischen Bedürfnisse der untersten Schichten der Bevölkerung. Demgemäss sind auch seine Geigen roh gezimmerte Machwerke.
20Pearce, William R. — London. 1885. 1902.
21Er scheint aus einer guten Schule hervorgegangen zu sein und erhielt 1885 in London eine broncene Medaille für seine Geigen.
23Peborg, Hans van. — Antwerpen. 1558.
24Ein Instrumentenmacher, der 1558 in die Gilde der Clavecinmacher aufgenommen wurde.
26Peccate, Charles. — Paris. Geb. 14. Oct. 1850 in Mirecourt.
27Sohn von F. Peccate; er liess sich 1870 in Paris in der Rue de Valois 8 als Bogenmacher nieder und erhielt in Antwerpen 1885 und in Paris 1889 silberne Medaillen.
29Peccate, Dominique. — Paris. Geb. 15. Juli 1810 in Mirecourt, † 13. Jan. 1874.
30Er war der Sohn eines Barbiers und trat bei einem Geigenmacher in die Lehre, verlegte sich aber bald ausschliesslich auf das Bogenmachen und brachte es darin zu grosser Meisterschaft. Nachdem er von 1826—1837 bei J. B. Vuillaume gearbeitet hatte, wurde er in der Rue d'Angivilliers No. 18. François Lupot's Geschäftsnachfolger. Seine Stangen können denen von Tourte als gleichwerthig bezeichnet werden. Er verwandte nur manchmal seine Brandmarke. — Sein Bruder, genannt »Peccate jeune« († 1856), war unbedeutend.
32Peccenini, Alessandro, gen. »del Leuto«. — Bologna. 1581. 1595.
33Der Name kommt in verschiedener Schreibweise vor: Pecinini, auch »Piznin dal Liuto« etc. Er war ein tüchtiger Musiker, Sohn des Leonardo Maria P., der gleichfalls einen Namen als Musiker hatte. Er stand zeitweilig in Diensten des Herzogs von Ferrara, war Lehrmeister der Herzogin von Urbino etc. und soll verschiedene Instrumente, darunter die Pandora, erfunden haben. Als

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