Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 537

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1gewonnen verloren haben, da es sonst nicht begreiflich wäre, dass man gerade ihn einmal besonders schätzte; denn er war nur ein schwächlicher Amati-Nachahmer.
3Rantzeler, Balthasar. – Hamburg. 1690.
4Der Name dieses Instrumentenmachers kommt im Hamburger Retardenbuch am 14. Nov. 1690 vor.
6Raphael. — Brescia. XIX. Jahrh.
7Nach Valdrighi (2558) ein in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor kommender Geigenmacher.
9Raphanelli. s. Ravanelli.
11Rasche. Hermann, lebte im XIX. Jahrh. in Hannover.
13Rasmussen, Anders. — Aarhus (Dänem.). Geb. 25. Januar 1862.
14Schüler von F. W. Hansen in Randers. Er liess sich als Geigenmacher erst in Gandlöse (Vikso) und im Jahre 1888 in Aarhus nieder; er arbeitet hauptsächlich nach Stradivari und verwendet einen Lack von eigener Zubereitung. Seine Geigen tragen nebenstehenden Brandstempel:
15Er gilt für einen der besseren dänischen Geigenmacher der Gegenwart.
17Rastelli, lebte im XIX. Jahrh. als Geigenmacher in Genua.
19Rasura, Vincenzo. — Lugo. 1785.
20Vidal. Valdrighi (2560), Grillet etc. kennen ihn nur dem Namen nach, und auch mir war es nicht möglich, Arbeiten von ihm ausfindig zu machen.
22Rau, August. — Markneukirchen. Geb. 26. Juni 1866 in Siebenbrunn.
23Er lernte von 1880—1884 das Bogenmachen und setzte seine Studien noch als Gehilfe fleissig fort, so dass er bei Wilhelm Knopf in Dresden Aufnahme fand, wo er sich zu einem vollkommenen Künstler in seinem Fache ausbilden konnte. Im Jahre 1890 eröffnete Rau in Markneukirchen seine eigene Werkstatt. Da er zur Herstellung seiner Bogen nur das allerbeste Material verwendet, eine seltene Handfertigkeit besitzt und ein genauer Kenner der Tourte'schen Schule ist, verstand er es bald, sich in Musikerkreisen einen grossen Ruf zu verschaffen, und darf heute als der weitaus tüchtigste Bogenmacher Markneukirchens betrachtet werden. Auch seine Violoncellobogen sind sehr gelobt worden. Seine Bogen kommen jetzt den besten französischen gleich.
25Rau, Johann Friedrich. — Nürnberg. Geb. 1820. † 1901.
26Da er nicht allzu viel neue Geigen machte und seine meiste Zeit auf die Wiederherstellung alter Geigen verwendete, hatte er keinen besonderen Ruf, war aber recht geschickt und hat schon 1854 mit Erfolg ausgestellt. Seine beste Zeit fällt in die Jahre 1860—1870.
28Rauch, Christoph Johann. — Komotau. Geb. 14. März 1728, † nach 1765.
29Sohn des Johannes R. und wahrscheinlich auch sein Schüler. Er war in erster Ehe seit 23. Februar 1749 mit Maria Kath. Fr. Schmidt verheirathet, von der er drei Söhne und drei Töchter hatte. Seine zweite Frau hiess Magdalene; von dieser hatte er auch einen Sohn. Das Stift Ossegg besitzt eine Viola d'amore von ihm aus dem Jahre 1747 (Kat. No. 20.)

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