Scan 577
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
28 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 555. See the scan on archive.org.
1Salò, Gaspar da, s. Bertolotti.
3Salomon. — Reims. 1745. one of two readings
41755. one of two readings
5Salomon. — Reims. 1745. 1755. one of two readings
6Eine Geige aus dem Jahre 1745 von ihm stellte Em. Mennesson 1895 in der retrospektiven Ausstellung zu Reims aus.
7(no line here) one of two readings
9Fait à Reims, one of two readings
10Par SALOMON, 1755 one of two readings
12Salomon, Jean Baptist Deshayes. — Paris. 1740. † um 1772.
13Er soll aus Reims um das Ende der dreissiger Jahre des 18. Jahrh. nach Paris gekommen sein und war vermutlich ein Sohn oder Bruder des in Reims thätigen Salomon. Er führte das Ladenschild •À Ste Cecille•, wohnte erst Rue de l’arbre sec und dann Place de l’École, wo seine Wittwe von 1772 an das Geschäft unter Namy’s Leitung fortführte. Sie verlegte dasselbe später nach dem Quai de la Mégisserie und behielt es bis 1789. Salomon war ein ziemlich talentvoller Geigenmacher, den auch seine Collegen schätzten, die ihn 1760 zum geschworenen Zunftmeister erwählten. Seine Arbeit erinnert an die Chappuy’s, sein gelbbrauner Spirituslack dagegen mehr an Guersan. Das Holz zu den Decken hat er genommen, wie er es gerade hatte; den Boden hielt er ziemlich flach; so giebt es recht gute, aber auch sehr mittelmässige Violinen von ihm. Besser sind seine Violoncelli und seine Liebesgeigen. Eine solche mit hübsch geschnitztem Köpfchen besitzt das Pariser Conservatorium (No. 156), eine ähnliche das Conservatorium in Brüssel, eine Violine Berlin aus der Sammlung Snoeck (No. 530). Auch als Harfenmacher wurde er gelobt. Er gebrauchte verschiedene Zettel:
15du Salomon de paris 1740
17SALOMON,
18Maître Luthier à Paris, Rue l’Arbre-sec à Ste. Cecille
20Parisiis apud Salomonem ad insign.
21Sta Caecilia Scolae Palatio 1752.
23Salomon Luthier. a S. te Cecille
24Place de L’ecole à Paris. 1746
26Saltinari, Giacomo. — Marano sul Panaro (Modena). 1880.
27Nur als Reparateur von einigem Werth.
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