Scan 614
Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904
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1und Bässe mehrfach Medaillen erhielt. Sein Lack ist nicht schlecht; namentlich der rothe besitzt gute Eigenschaften. Im Jahre 1894 wurde Messori sein Nachfolger.
3Shaw, John. — London. 1655. 1698.
4Eine Anzahl recht guter Violen trägt seinen Zettel mit der Angabe seines Ladenschildes und seiner Wohnung.
6Shaw, Thomas. — Cove. Geb. 13. März 1864.
7Ein Liebhaber, der etwa ein Dutzend Violinen nach Stradivari gemacht hat und rothen Bernsteinlack verwendet.
9Shrimpton, ein australischer Geigenmacher, der seit etwa 20 Jahren in West Geelong (Victoria) ansässig ist.
11Siani, Valentino. — Florenz. 1630. 1640.
12Zierliche Geigen und gute Violen mit hübschem, gelbbraunem Lack tragen seinen Namen.
14Siciliano (Ciciliano), Antonio. — Venedig. 1630. 1660.
15Arbeiten von ihm sind mehrfach erhalten, die ihn als tüchtigen Meister erkennen lassen. Er stammte aus Bologna und nannte sich daher zeitweise auch kurzweg «Antonius Bononiensis», z. B. auf dem Zettel einer Gamba mit abgerundeten Ecken im Museum des Lyceo filarmonico in Bologna. In einer Bassviola da Gamba (in derselben Sammlung) schreibt er seinen Namen Ciciliano. Vidal macht drei verschiedene Meister daraus: 1. Ant. Ciciliano, 2. Ant. Siciliano, und 3. Ant. Bononiensis. Eine Chitarrone (rom. Theorbe) in Berlin (kgl. Sammlung) mit zierlicher, geschmackvoller Rose (No. 722). In der Sammlung des Grafen Correr in Venedig befindet sich eine Viola da Gamba von ihm. Eine Theorbe mit doppeltem Wirbelkasten bewahrt das städtische historische Museum in Frankfurt a./M. (1,95 m lang). De Piccolellis führt nur den Namen Siciliano ohne weitere Bemerkungen an.
17Antonio Liciliano in Venetia
19Siciliano, Gioacchino. — Venedig. 1670. 1680.
20Sohn des Antonio S. Nach Anderen lautet sein Taufname Giov. Battista, und so wird sein Name auch in dem Katalog der Sammlung Correr in Venedig angegeben, wo eine Gamba von ihm aufbewahrt ist.
22Sidtler (Sidler, Sittler), Gregor. — München. 1762. 1800.
23Schüler von Seb. Wolfram in München. Zu seiner weiteren Ausbildung ging er nach Wien und wurde nach
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