Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 617

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

11 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 595. See the scan on archive.org.

1Silvestre, Hippolyte. — Lyon. Geb. 14. Dec. 1808 in Saint-Nicolas-du-Port, † in Sommerviller 3. Dec. 1879.
2Schüler von Blaise in Mirecourt und später von J. B. Vuillaume in Paris. Im Jahre 1831 trat er als Theilhaber in das Geschäft seines Bruders Pierre ein, wo er bis 1848 blieb. Später zog er sich nach Sommerviller zurück. Nach dem Tode seines Bruders übernahm er 1859 die Werkstatt wieder und behielt sie bis 1865. Er ging dann wieder nach Sommerviller, wo er starb.
4Silvestre, Hipp. C. (»Silvestre neveu«), s. Chrétien.
6Silvestre, Pierre. — Lyon. Geb. 9. Aug. 1801 in Sommerviller (Meurthe), † 1859 in Lyon.
7Schüler von Blaise in Mirecourt. Als Gehilfe arbeitete er bei Lupot und Gand-Vater in Paris und vollendete bei diesen seine künstlerische Ausbildung. Im Jahre 1829 eröffnete er in Lyon seine eigene Werkstatt, die er von 1831 an in Gemeinschaft mit seinem Bruder Hippolyte führte, der jedoch nur bis 1848 bei ihm blieb. Pierre Silvestre arbeitete dann allein weiter und kam zu hohem Ansehen. Er war ein geschickter Meister, dessen Arbeiten nicht nur im Ton sondern auch in der äusseren Durchführung tadellos sind. Er schnitzte auch gerne Frauenköpichen, Porträts u. dergl. am Wirbelkasten und folgte im Allgemeinen dem Stradivari-Modell. Er hat an 350 Violinen und Violoncelli gemacht und wird seinem Bruder Hippolyte entschieden vorgezogen. Nach seinem Tode kam seine Werkstatt an seinen Bruder zurück und ging von diesem auf Pichon über, von dem sie Hippolyte Chrétien, Neffe der Brüder Silvestre, übernahm.
9Antonius Stradivarius.
10Copie von Sylvestre

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