Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 680

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

22 lines. Read by computer on 27 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 658. See the scan on archive.org.

1Thonet, Gebrüder. — Wien. 1892.
2Bekannte Fabriksfirma, deren Möbel aus gebogenem Holz viel verbreitet sind, und die Versuche mit Geigendecken aus gebogenem (gepressten) Holz machte, die sich jedoch ebensowenig bewährten wie ähnliche Versuche von Hagspiel oder von Mirecourter Fabriken.
4Thorowgood, Henry. — London. XVIII. Jahrh.
5Sandys & Forster kennen von ihm nur die Copie seines gedruckten Zettels, und wo er sonst erwähnt wird, geschieht dies lediglich nach diesem Zettel.
7Thouvenel, Henry. — Mirecourt. 1850. 1869.
8Schüler von Colson. Seine Violinen sind im Mirecourter Stil nach dem Stradivari-Modell gemacht und meist hell lackirt. Er verlegte sich übrigens mehr auf die Herstellung von Guitarren und Radleiern. Eine solche besitzt die königl. Sammlung alter Musikinstrumente in Berlin (No. 1003); auch in der Sammlung Hammer (Stockholm) befand sich eine solche.
10Thürer, H. — Biberach. 1895.
11Er besserte alte Geigen aus und trieb auch einen kleinen Handel mit Musikinstrumenten, hat aber schwerlich selbst Geigen gemacht.
13Thumhardt, Gottlieb Alois. — Straubing. 1817. 1830.
14Sohn und Schüler von Stephan Th., dessen Nachfolger er am 1. April 1817 wurde. Er scheint jedoch schon 1830 gestorben zu sein und hinterliess nur zwei Töchter, die später verarmt, — die eine im Spitale, die andere in der Deggendorfer Kreisirrenanstalt — gestorben sind. Er folgte nach dem Vorgange seines Vaters der Art Buchstädter's und hat einige gute Geigen gemacht.
16Thumhardt, Joh. Georg. — Amberg. 1740. 1784.
17Den Münchner und Regensburger Geigenmachern nahestehend, ist er einer der Tüchtigsten aus seiner Familie. Er verwandte schönes Holz und braunen Lack und verstand sich gut auf den Ton. Er war viel beschäftigt, da seiner Zeit in Amberg am Hofe die Musik sehr gepflegt wurde.
19Thumhardt, Joh. Stephan. — Straubing. 1769. 1817.
20Nach dem Straubinger Gewerbekataster machte er sich dort im Jahre 1769 als Geigen- und Saitenmacher ansässig, verheirathete sich 1773 und übergab seine Werkstatt und sein Anwesen seinem Sohne Alois im Jahre 1817. Er war vielleicht ein Schüler von Buchstädter, dessen Arbeit er ziemlich genau nachahmte. Seine besseren Geigen verdienen Lob; sein braungelber oder brauner Lack ist jedoch meist glanzlos. one of two readings
21Nach dem Straubinger Gewerbeekataster machte er sich dort im Jahre 1769 als Geigen- und Saitenmacher ansässig, verheirathete sich 1773 und übergab seine Werkstatt und sein Anwesen seinem Sohne Alois im Jahre 1817. Er war vielleicht ein Schüler von Buchstädter, dessen Arbeit er ziemlich genau nachahmte. Seine besseren Geigen verdienen Lob; sein braungelber oder brauner Lack ist jedoch meist glanzlos. one of two readings

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