Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 131

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

34 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 107. See the scan on archive.org.

1Cioni, Emilio. — Mont’ Orso (Frignano). 1884. 1894.
2Schüler von R. Fiorini. Er war fleissig, wenn auch etwas handwerksmässig. Seine Violinen und Violoncelli kommen oft vor.
4Ciotti, Leone. — Siena. 1889.
5Ein Instrumentenmacher ohne besondere Eigenschaften.
7Circapa, Tomaso. — Neapel. 1730. 1735.
8Ungleich in seiner Arbeit, die an Aless. Gagliano erinnert, — am besten ist noch sein orangegelber Lack; häufiger als Geigen kommen Mandolinen von ihm vor.
10Claass s. Glass.
12Clagget, Charles. — London. 1780. 1795.
13Ein Instrumentenmacher, der seit 1789 allerlei Erfindungen, angebliche Verbesserungen an Musikinstrumenten öffentlich ausstellte und u. A. einen beweglichen Steg, eine Regulirschraube für Saiteninstrumente erdachte.
15Claisse lebt als »Luthier« in Brüssel.
17Clark. — London. 1780. 1789.
18Schüler von Matthew Furber. Er wohnte Turnmill Street, Clerkenwell, und scheint viel für Händler gearbeitet zu haben.
20Clark, A. B. — Richmond. 1880. 1900.
21Amerikanischer Geigenmacher und -Händler der Gegenwart. Er arbeitet nach Cremoneser Modellen und verwendet gern alte amerikanische Hölzer.
23Claudot, Augustin. — Mirecourt. 1840. 1850.
24Bruder von Charles II. Claudot. Er soll in seiner Jugend auch in Paris gearbeitet haben. Sein Modell von breitem Patron ist nicht schlecht; weniger lässt sich dies von seinem (gelben oder orangefarbigen) Lack sagen; dagegen verwendete er meist gutes Holz. Statt des Zettels gebrauchte er eine Brandmarke mit seinem Namen ohne Ortsangabe. Eine Geige von ihm war in der Sammlung Snoeck.
26Claudot, Charles I. — Mirecourt. Geb. in Mirecourt 1794, † 1876.
27Seine Arbeit ist sehr gewöhnlich; sein Lack von gelbbrauner Farbe ist in der Mitte der Brust und des Bodens geschwärzt. Seine Geigen schreien und sind im günstigsten Falle brauchbare Orchesterinstrumente. Sein Name findet sich in der Regel im Boden eingebrannt. Häufig verwendete er die etwas räthselhafte Brandmarke »Marquis de l’air l’oiseau«. Er verwendete ein Modell, das oberflächlich an Stradivari erinnert. Viele seiner Geigen und namentlich seiner Bässe, die, solange sie neu waren, gut gewesen sein sollen, haben jetzt allen Klang verloren. Er hatte zwei Söhne, von denen jedoch nur einer Geigenmacher wurde.
29Claudot, Charles II. — Rennes. Geb. in Mirecourt um 1835, † 1888 in Rennes.
30Sohn von Charles Cl. Er arbeitete erst in Mirecourt, dann in Paris und zuletzt bei Bonnel in Rennes, wo er auch starb. Er hat nur 5—6 Geigen selbstständig gebaut, in die er seinen Namen schrieb; diese aber sind mit der grössten Sorgfalt ausgeführt.
32Claudot, Félix. — Mirecourt. Geb. 10. Juli 1871.
33Sohn von Félix Cl. (der kein Geigenmacher war). Nach beendeter Lehrzeit

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