Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 280

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

42 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 256. See the scan on archive.org.

1Güttler (Gürtler), Johann Michael. — Breslau. 1709.
2Baron sagt von ihm: »Die Bresslauer Lautten sind auch nicht zu verachten und hat daselbst . . . Joh. Mich. Güttler aber meist auf einen starken Thon gesehen«. In der fürstl. Lobkowitz’schen Sammlung auf Schloss Raudnitz befindet sich eine schlecht erhaltene Laute von ihm mit dem Zettel: one of two readings
3Baron sagt von ihm: »Die Bresslauer Lautten sind auch nicht zu verachten und hat daselbst … Joh. Mich. Güttler aber meist auf einen starken Thon gesehen«. In der fürstl. Lobkowitz’schen Sammlung auf Schloss Raudnitz befindet sich eine schlecht erhaltene Laute von ihm mit dem Zettel: one of two readings
5Guggemos, Markus. — Füssen. 1759. 1791.
6Seine Geigen sind hochgewölbt uud halten zwischen Stainer und M. Albani die Mitte. Das Holz ist gut, bei den Decken gewöhnlich weitjährig, der Lack dunkelbraun, mager und glanzlos. Der Ton bei gut erhaltenen Instrumenten recht gut. one of two readings
7Seine Geigen sind hochgewölbt und halten zwischen Stainer und M. Albani die Mitte. Das Holz ist gut, bei den Decken gewöhnlich weitjährig, der Lack dunkelbraun, mager und glanzlos. Der Ton bei gut erhaltenen Instrumenten recht gut. one of two readings
9Guglielmi, Gio. Battista. — Cremona. 1747.
10Einer der kleineren Cremoneser Meister. Seine Geigen kommen selten vor und sind ziemlich sorglos nach Amati gemacht.
12Guidantus, Antonio. —
13Niederheitmann u. A. erwähnen einen Antonio Guidante; es ist dies wohl ein erfundener Name, der ein Mitglied der Familie Florenus (»Guidante Florenus«) fingirt.
15Guidantus s. Florenus.
17Guillami, Joannes. — Barcelona. 1742. 1760.
18Schöne Arbeit nach Stradivari, rother Oellack. Es soll übrigens drei Geigen- und Lautenmacher dieses Namens gegeben haben, die von 1680—1780 arbeiteten.
20Joannes Guillami me fecit en Barcelonæ 1742 one of two readings
22(no line here) one of two readings
23Guillani, Sanctus? — Rom. 1710.
24Von einem Geigenmacher wurde mir die nebenstehende Abschrift eines Zettels mitgetheilt. Sollte es nicht richtig Santagiuliana heissen?
26Sanctus Guillani fecit Rom 1710 one of two readings
27(no line here) one of two readings
29Guillaume, François. — Paris. 1783. 1789.
30Er war nur Harfenmacher, hat jedoch auch einige Guitarren gemacht. Eine solche besass die Marquise de Marbeuf (vgl. Bruni’s Inventaire). Er wohnte erst Rue de l’Université und dann Rue de Beaune.
32Guinot, Nicolas. — Paris. XIX. Jahrh.
33Schwager von Nicolaus Maire. Seine Arbeit ist nicht übel, nur der braune Lack etwas zu dunkel. Am besten gelangen ihm seine Violoncelli.
35Guiton R. — Cork.
36Die Geigen, die seinen Namen tragen, dürften der Mitte des 19. Jahrhunderts entstammen und sind im Allgemeinen nicht schlecht.
38Gurski, Anton, lebt als Geigenmacher in Kiew.
40Gusetto, Nicola. — Cremona. 1785. 1818.
41Aus Florenz stammend. Seine Arbeit erinnert fast mehr an deutsche als an italienische Vorbilder. Die Ecken sehr hervorstehend, sehr breite (nicht besonders geschickt gemachte) Einlage, Decke ungleichmässiges Holz mit engen und weiten Jahren, Wölbung nicht sonderlich schön, hohe Zargen, oben und

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