Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 57

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

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1Barbieri — Barnia.
3im Museum des Conservatoriums in Brüssel (No. 226) mit geschnitztem Frauenköpfchen am Wirbelkasten befindet.
5Guillaume Barbey fait à Paris 1717
7Barbieri, Francesco. — Mantua. 1695. 1750.
8Seine Geigen erinnern an das Modell Andr. Guarneris, sind jedoch nicht sehr gut. Nach Vidal und Grillet soll er 1695 in Verona gearbeitet haben. In Instrumenten aus den Jahren 1698, 1740, 1750, die ich zu sehen Gelegenheit hatte, war stets Mantua als Wohnort angegeben. Valdrighi lässt ihn noch 1780 leben (No. 3665). Ein Pietro B. soll um 1750 gelebt haben.
10Barbieri, Giuseppe. — Poggio (Mantua). 1880.
11Er stammt aus Medolla und war ein guter Geigenmacher und Reparateur.
13Barchánek, Josef. — Oedenburg. Geb. 11. Febr. 1817 in Mezoun bei Tachlovic, † nach 1850.
14Sohn des Schmiedemeisters Wenzel B. und der Franziska geb. Dobeš. Schüler von Joh. Kulik in Prag. Er war nicht ungeschickt.
16Bardella s. Naldi.
18Bargues. — Bordeaux. 1900.
19Ein Instrumentenhändler mit Geigenmacherwerkstatt.
21Barnes, Robert. — London. 1765. 1794.
22Schüler von Thomas Smith und Mitschüler von John Norris, mit dem er sich um 1765 verband. Es ist bisher nur ein einziges Cello bekannt, das die Namen beider trägt, aber dieses wird mit vieler Wahrscheinlichkeit als eine Arbeit von Aireton angesehen. Er wohnte zuerst in der Windmill Street und zog später mit seinem Genossen nach der Coventry Street. Einige nicht hervorragende Geigen tragen seinen Namen, doch scheint es wahr zu sein, dass er sich frühzeitig vom Geschäfte zurückgezogen hat. Er soll sich eine Farm in Hayes gekauft haben; gestorben ist er dort jedenfalls nicht, da Sandys und Forster die dortigen Kirchenbücher vergebens nach ihm durchforscht haben.
24Barnia, Fedele. — Venedig. 1760. 1780.
25Er stammt aus Mailand und erinnert in seiner Arbeit auch ein wenig an die Mailänder Schule. Er war ein geschickter Meister, der nur zu oft handwerksmässig gearbeitet hat. Seine Geigen sind daher von ungleichem Werth; am besten ist er dann, wenn er sich an gute Vorbilder hält; wo er originell ist, ist er auch unschön, um so mehr, als er kein Künstler im Schnitzen der Schnecken war und auf die Wahl des Holzes und die Einlagen keine Sorgfalt verwendete, nur bei seinen Mandolinen gab er sich bei der Einlegearbeit mehr Mühe, wie eine hübsche Theorbe in der Sammlung Gautier in Nizza beweist. Wenn Vidal die Jahreszahl 1715 liest, so scheint dies ein Fehler zu sein, es muss wohl 1775 heissen. De Piccolellis muss eine nach P. Guarneri gebaute Geige von ihm gekannt haben, da er es für möglich hält, dass er ein Schüler dieses Meisters gewesen sei, was ich nicht zugeben kann. Auch sein Lack, trotzdem er durchsichtig gelb ist, spricht dagegen.
27v. Lütgendorff, Geigen- und Lautenmacher.
29Robert Barnes, violin maker
30Windmill Street, Haymarket
32Fedele Barnia Milanese
33fece in Venezia l'anno 1761

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