Scan 176
Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922
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1klarer, blaßroter Farbe. Eine besonders schöne Geige von ihm befand sich in der Sammlung Wilmotte in Antwerpen.
2Geigenzettel: Franciscus Gobettus / Venetijs Fecit Anno 17 . . (gedruckt). — Francesco Gobetti / in Venezia 17(0)1 (gedruckt) und Abb. 276.
4Gobit s. Gobetti
6Goebler, Johann Caspar. — Breslau. 18. Jahrhundert
7Vielleicht ein Schüler von Rauch, doch sind seine Geigen weniger hoch gewölbt. Sein Lack ist rötlichbraun und dunkel.
9Goepfart, Karl. — Potsdam. 1914. Geb. 3. März 1859 in Mönchenholgen i. Th.
10Ein Kapellmeister und geschätzter Tondichter, der sich aus Liebhaberei mit dem Geigenbau und besonders mit dem Lackieren beschäftigt. Seine »Altgrund- und Weichlack-Streichinstrumente« werden u. a. von dem Prof. Otto Becker-Trio gespielt und wurden auf der Delegiertenversammlung der deutschen Musiker in Weimar sehr gelobt.
12Goerlich, Joh. — Neiße. 1851. 1859
13Ist mir nur durch Reparaturzettel bekannt geworden. Geigenzettel: Repar. v. Joh. Goerlich in Neiße. / 1851 (lithographiert).
15Göthel, Christoph. — Borstendorf. 1725
16Er scheint in Borstendorf weder geboren noch gestorben zu sein, war aber dort ein geschätzter Geigenmacher.
18Göthel, Gottfried I. — Borstendorf. Geb. 30. Nov. 1716, † 16. Jan. 1781
19Seine Violen und Gamben sind nicht schlecht, wenn auch im Holz und im Lack nicht besonders gut. Da er seine Arbeiten selten datierte, sind sie von denen seines gleichnamigen Sohnes schwer auseinanderzuhalten.
20Geigenzettel: Gottfried Göthel, / In Borstendorff (gedruckt).
22Göthel, Gottfried II. — Borstendorf. Geb. 1733. 1755
23Sein Modell geht auf Stainer zurück, ist aber nicht schön, der Lack glanzlos und das Holz nicht sorgfältig gewählt, der Ton aber manchmal nicht schlecht.
24Geigenzettel: Gottfried Goethel Violinmacher / in Porstendorf Anno 1755 (gedruckt).
26Goethel, Johann Christian. — Borstendorf. Geb. 7. Juli 1728, † nach 1750
27Bruder von Gottfried I G. und angeblich auch dessen Schüler.
29Goethel, Johann Christoph. — Borstendorf. Geb. 1. Febr. 1743, † 3. Okt. 1775
30Sohn von Gottfried I G. und dessen Mitarbeiter, doch gibt es Geigen, die seinen Namen tragen.
32Goethel, Johann Georg. — Borstendorf. Geb. 23. Okt. 1725, † 6. April 1793
33Er war der Sohn eines Christoph G., der wahrscheinlich auch schon Geigenmacher war.
35Götz, Albert. — Markneukirchen. 1896
36Guter Geigenmacher unserer Zeit.
38Götz, C. A. jun. — Wernitzgrün. 1880. 1906
39Im Jahre 1880 begründete Firma, die mit allen Musikinstrumenten Handel treibt und auch eine Saitenspinnerei hat.
41Goetz (Götz), Johann. — Wien. 1819. 1827
42Er wohnte Stadt Nr. 62 und legte am 2. April 1819 den Bürgereid als »Geigen- und Lautenmacher« ab.
44Götz, Johann Michael I. — (Mark)Neukirchen. 1730. † 27. Okt. 1778
45Er war eigentlich Tischler und betrieb das Geigenmachen nur nebenbei.
47Götz, Johann Michael II. — (Mark-)Neukirchen. Geb. 1735, † 14. März 1813
48Sohn von Joh. Mich. I G. und, wie dieser, gelernter Tischler. Er scheint aber auch eine gute Schule als Geigenmacher durchgemacht zu haben und war jedenfalls geschickter als viele seiner Zeitgenossen im Vogtlande. Sein Holz ist gut gewählt, nur etwas zu dünn ausgearbeitet. Decke und Balken sind fast immer aus einem Stück. Seinen Zettel klebte er gewöhnlich im Innern der Zargen an.
49Geigenzettel: Johann Michael Götz, Lauten / und Violinmacher in Neukirchen / im Voigtlande (gedruckt).
51Götz (Joh. Michael III ?). — (Mark)Neukirchen. 1820
52Sohn von Joh. Michael II G. Da er im Jahre 1820 auf Crasselts Chronik subskribierte, muß er damals noch gelebt haben.
54Götz, Josef, lebt als Geigenmacher in Steingrub b. E.
56Götz, Ludwig, lebt in Fleissen
58Gözel (Götzel), Johann Conrad. — Wernitzgrün. Geb. um 1700. 1761
59Vielleicht ein Sohn von Johann Gottfried G. Er wird als Geigenmachermeister und Inwohner von Wernitzgrün schon 1746 und 1747 erwähnt. Wann er in die Neukirchener Zunft aufgenommen wurde, geht aus dem Zunftbuch nicht hervor, bei der Aufnahme seines jüngsten Sohnes wird er jedoch ausdrücklich als Mitmeister bezeichnet.
61Gözel (Götz), Johann Friedrich. — 1715. 1718
62Jüngster Sohn und Schüler von Johann Gottfried G. Da er schon, bevor er in die Zunft aufgenommen war, »eine Zeitlang gemeistert«, wurde er in Strafe genommen, die aber, als er am 5. Juli 1715 wirklich
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- Götz, Albert
- Götz, Johann Michael I.
- Gözel, Johann Conrad
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