Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 231

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

73 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 227. See the scan on archive.org.

1Hopf, Friedrich Gottlieb. — Klingenthal. 1739.
21768
3Angeblich ein Sohn von Christian Donat H., wahrscheinlich auch dessen Schüler. Er kommt seit 1739 als Meister vor.
5Hopf, Fr. W. — Zwotenthal. 18.—19. Jahrh.
6Gewöhnliche vogtländer Arbeit.
7Geigenzettel: Fr. W. Hopf / Instrumentenmacher / in Zwotenthal / bey Adorf in Sachsen. (gedruckt).
9Hopf (Hopff), Georg Caspar. — Klingenthal.
101701. 1716
11Meisterssohn und Bruder von Johann Michael H. Er wurde am 25. November 1701 Meister und kommt erst in Neukirchen und seit 1716 in Klingenthal vor.
13Hopf, Georg (Friedrich). — Klingenthal. 1783
14Seine Arbeit ist die gewöhnliche, zu seiner Zeit im Vogtland übliche, wenn er auch nicht gerade das bekannte Hopfmodell verwendet. Als Ursprungsort gibt er gerne »Mittenwald« an. Er dürfte ein Sohn oder Enkel von Caspar H. gewesen sein. Eine Violine von ihm besitzt die Reutlinger Musikschule.
15Geigenzettel: Georgius Hopf in Mittenwald / 1783 (gedruckt).
17Hopf (Hopff), Georg Friedrich. — Klingenthal. 1716
18Nur aus den Innungsbüchern dem Namen nach bekannt.
20Hopf, Johann Christian. — Klingenthal. 1747.
211776
22Seine Geigen sind nach dem bekannten Modell der Familie nicht ungeschickt gemacht, weniger gut ist der Lack.
24Hopf, Johann Gottfried. — Klingenthal. 1784
25Sein Name kommt im Meisterbuche vor, es soll auch Zettel von ihm geben, doch ist es mir nicht gelungen, einen solchen aufzutreiben.
27Hopf (Hopff), Johann Michael. — Klingenthal.
281701. 1716
29Er war ein Meisterssohn und erlangte gleichzeitig mit seinem Bruder Georg Caspar H. am 25. November 1701 die Aufnahme als Meister in der (M)Neukirchener Geigenmacherzunft. Er kommt seit 1716 in Klingenthal vor.
31Hopf. — Josefstadt. 2. Hälfte des 19. Jahrh.
32Wohl zur vogtländer Familie gehörig. Erfinder einer Tenorgeige.
34Hopkins. — Worcester. 1862
35Erfand einen Kontrabaß, an dem eine Maschine (Capo d'astro) die Töne greift. 1862 stellte er einen solchen Kontrabaß aus.
37Horil, Jakob. — Wien. Rom. 1720. 1759
38Dem Namen nach von böhmischer Abstammung. Er war zuerst in Wien ansässig und ging um 1740 nach Rom, nahm aber dort nur wenig von der italienischen Schule an. Gute Arbeit, gelber Lack.
39Geigenzettel: Abb. 363.
41Hornsteiner. — Mittenwald
42Eine Familie, der viele tüchtige Geigenmacher angehören, und von der sich viele Mitglieder auch als Geigenhändler und Verleger große Verdienste um die Hebung der Mittenwalder Geigenindustrie erworben haben. Die Hornsteiner gehörten zu den ersten, die sich Klotz angeschlossen haben.
44Hornsteiner, Alois, kommt 1740 und 1741 vor
45Geigenzettel: Aloys Hornsteiner Geigen- / macher in Mittenwald 1741 (gedruckt).
47Hornsteiner, Andreas. — Geb. 26. Nov. 1763
48Sein Vater war:
50Hornsteiner, Anton I, dessen Arbeiten die Jahreszahlen 1760—1793 tragen
51Sein Modell hält die Mitte zwischen Klotz und Amati.
52Geigenzettel: Antonius Hornstainer / in Mittenwald Anno 1793 (gedruckt).
54Hornsteiner, Anton II. — Geb. 1866, Bruder von Martin H.
55Ist hauptsächlich Zithermacher und arbeitet viel für die Verleger Neuner und Hornsteiner.
57Hornsteiner, Franz. 1782. 1820
58Er arbeitete nach einem Klotzmodell und verwendete einen gelben oder gelbbraunen Lack. Seine Schnecken sehen denen von Jais ähnlich. Der Ton ist gut.
59Geigenzettel: Franz Hornsteiner in / Mittenwald 1821 (geschrieben).
61Hornsteiner, Georg I, blühte 1735. 1760
62Geigenzettel: Georg Hornsteiner in / Mittenwald an der Iser 1735 (gedruckt).
64Hornsteiner, Georg II, vielleicht ein Sohn von Georg I, er lebte bis um 1793
65Geigenzettel: Georg Hornsteiner / Geigenmacher u. Hand- / ler in Mittenwald an / der Iser 1783 (gedruckt).
67Hornsteiner, Gregori. — 1810
68Sohn von Matthias H., dem er auch als Hofschmied nachfolgte. In der Arbeit ist er nicht sehr sorgfältig.
69Geigenzettel: Gregori Hornsteiner / Hoffschmidt in Mittenwald 1812 (gedruckt).
71Hornsteiner, Ignaz Georg. — Geb. 2. Febr. 1767
72Sohn von Anton H. Seine Geigen haben roten oder rotbraunen Lack. Er lebte noch nach 1794.

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