Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 86

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

55 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 82. See the scan on archive.org.

1Claine, Jean. — Mirecourt. 1780
2Als Bogenmacher genannt.
4Claisse, lebt als »Luthier« in Brüssel
6Clark. — London. 1780. 1789
7Schüler von Matthew Furber. Er wohnte Turnmill Street, Clerkenwell, und scheint viel für Händler gearbeitet zu haben.
9Clark, A. B. — Richmond. 1880. 1900
10Amerikanischer Geigenmacher und -händler der Gegenwart. Er arbeitet nach Cremoneser Modellen und verwendet gern alte amerikanische Hölzer.
12Clark, John. — Riga. Geb. 19. (31.) Okt. 1830 in Riga, † 19. Juli (1. Aug.) 1905 in Bilderlingshof bei Riga
13Er war Professor am Polytechnikum, Maler und Zeichenlehrer, beschäftigte sich viel mit der Theorie des Geigenbaues und studierte die Modelle der alten Meister. Er hat dann neun Violinen und ein Violoncello gebaut, die sehr gut gelungen sein sollen.
15Claude (Clauze?), Jean, Jean-Claude und Vincent. — Mirecourt. 18. Jahrhundert
16Drei Geigenmacher, die in den Jahren 1740—1768 vorkommen. Ein anderer Vincent Cl. wird 1770—1780 als Bogenmacher erwähnt.
18Claudon, Charles-François. — Mirecourt. 1785
19Nur urkundlich nachweisbar.
21Claudot, Augustin. — Mirecourt. 1840. 1850
22Bruder von Charles II Claudot. Er soll in seiner Jugend auch in Paris gearbeitet haben. Sein Modell von breitem Patron ist nicht schlecht; weniger läßt sich dies von seinem (gelben oder orangefarbigen) Lack sagen; dagegen verwendete er meist gutes Holz. Statt des Zettels gebrauchte er eine Brandmarke mit seinem Namen ohne Ortsangabe. Eine Geige von ihm war in der Sammlung Snoeck.
23Brandmarke: Nr. 7.
25Claudot, Charles I. — Mirecourt. 1775. 1780
26Wahrscheinlich der Vater von Charles II Cl. Er war Geigen- und Bogenmacher.
28Claudot, Charles II. — Mirecourt. Geb. in Mirecourt 1794, † 1876
29Seine Arbeit ist sehr gewöhnlich; sein Lack von gelbbrauner Farbe ist in der Mitte der Brust und des Bodens geschwärzt. Seine Geigen schreien und sind im günstigsten Falle brauchbare Orchesterinstrumente. Sein Name findet sich in der Regel im Boden eingebrannt. Häufig verwendete er die etwas rätselhafte Brandmarke »Marquis de l'air l'oiseau«. Er verwendete ein Modell, das oberflächlich an Stradivari erinnert. Viele seiner Geigen und namentlich seiner Bässe, die, solange sie neu waren, gut gewesen sein sollen, haben jetzt allen Klang verloren. Er hatte zwei Söhne, von denen jedoch nur einer Geigenmacher wurde.
30Geigenzettel: Charles Claudot (gedruckt). Brandmarke Nr. 58.
32Claudot, Charles III. — Rennes. Geb. in Mirecourt um 1835, † 1888 in Rennes
33Sohn von Charles II Cl. Er arbeitete erst in Mirecourt, dann in Paris und zuletzt bei Bonnel in Rennes, wo er auch starb. Er hat nur fünf bis sechs Geigen selbständig gebaut, in die er seinen Namen schrieb; diese aber sind mit der größten Sorgfalt ausgeführt.
35Claudot, Félix. — Mirecourt. Geb. 10. Juli 1871
36Sohn von Félix Cl. (der kein Geigenmacher war). Nach beendeter Lehrzeit arbeitete er bei C. Silvestre in Paris, dann bei Jacquet und erfüllte darauf seine Militärpflicht. Im Jahe 1899 machte er sich in Mirecourt selbständig und baut hauptsächlich Kontrabässe. Er verwendet eine Brandmarke: Felix Claudot. one of two readings
37Sohn von Félix Cl. (der kein Geigenmacher war). Nach beendeter Lehrzeit arbeitete er bei C. Silvestre in Paris, dann bei Jacquet und erfüllte darauf seine Militärpflicht. Im Jahre 1899 machte er sich in Mirecourt selbständig und baut hauptsächlich Kontrabässe. Er verwendet eine Brandmarke: Felix Claudot. one of two readings
39Claudot, François. — Dijon. Geb. 10. Sept. 1865 in Mirecourt
40Enkel von Charles Cl. und Bruder von Félix Cl. Er lernte in Mirecourt bei Darte und ging 1884 zu Gand & Bernardel, bei denen er zwei Jahre blieb. Hierauf mußte er seiner Militärpflicht genügen und ließ sich am 1. Dez. 1889 in Dijon nieder, wo er Geigenmacher des Konservatoriums wurde. Er baut nach Stradivari, verwendet einen roten oder braunen Öllack und besitzt bereits verschiedene Medaillen. Außer seinem Zettel tragen seine Geigen im Innern auch die Brandmarke »Claudot. Dijon« — Geigenzettel: Abb. 135.
42Claudot, Nicolas. — Mirecourt. Geb. um 1840, † ?
43Sohn von Charles II Cl. — Der Unbedeutendste der Familie.
45Claudot, Paul. — Mirecourt. Geb. in Mirecourt um 1800, † 1886 bei Paris
46Sohn und Schüler von Augustin Cl. Seine Geigen sind von gewöhnlicher Arbeit; dagegen zeichnen sich seine Bässe durch guten Ton aus. Er verwandte nur eine Brandmarke: Nr. 68.
48Cleimann s. Kleynmann
50Clément, Jacquot (Jacob). — Mirecourt. 1747. 1757
51Schwiegersohn des Geigenmachers Berly, wie A. Jacquot mitteilt.
53Clément, Jean-Laurent. — Paris. 1783. 1847
54Er stammte aus Mirecourt, kam um 1815 nach Paris und wohnte erst in der Rue Croix des Petits-Champs und dann in der Rue des Bons-Enfants. Er arbeitete sauber nach italienischen Vorbildern und hatte gutes Holz und einen hübschen, dunkelrotbraunen Lack. In der Geschichte des Geigenbaues ist er weniger wegen seiner Arbeiten von Bedeutung als in seiner Eigenschaft

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