Scan 12
Die Geigenmacher der alten italienischen Schule: Eine Uebersicht aller …, 1877
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1nung schliessen, jedoch deshalb auf deutsche zurückführen lässt, weil „rebec“, wie oben erwähnt, die spätere Bezeichnung für „gigue“ in Frankreich war und beweist, dass die Italiener wohl ihren Ursprung kannten. Weil in Italien damals die Kunst am weitesten war und man in der Musik italienische Ausdrücke (wie jetzt noch) gebrauchte, so ist die Erfindung der Geige auch dorthin verlegt worden, wofür der Name „Violine“ ein nur scheinbarer Beweis ist. Ueberdies konnten Uneingeweitere zur Zeit, als die Geige noch in der Violinenform erschien, dieselbe für eine verkleinerte Viole halten, bis sich beide auch im Aussehen streng schieden. Dadurch ist aber über den Ursprung der Geige eine Meinungsverwirrung verbreitet, der entgegenzutreten bisher noch Niemand bemüht war.
3Die Erfahrung nun, dass die Bauart der Geige einen lauteren, grösseren Ton, damals auch in Deutschland übliche italienische Instrumente von leiserem Ton, als: Violen, Gamben und ihre Abweichungen — den herrlichen Geigenton, — erzielte, brachte eine Art Umwälzung in der Musik hervor und leitete auf den Gedanken, um das Quartett in diesem Sinne zu Stande zu bringen, die Viole (Viola da brazzo)
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