Scan 21
Die Geigenmacher der alten italienischen Schule: Eine Uebersicht aller …, 1877
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1Schwarte genommen; die Decke ist fein spiegelig, die Wölbung spitz (in der Mitte sehr hoch und nicht nach dem Rand sanft ablaufend, sondern in eine ziemlich tiefe Hohlkehle) und die Schnecke sehr tief ausgestochen. Die mit dem ganzen Machwerk harmonirende Stärke des Bodens und der Decke giebt den Instrumenten den ihnen eigenen, sanften und ansprechenden Ton. Man vermuthet, dass Anton Amati im Jahre 1635 starb; so viel ist indess gewiss, dass sein Name in den darauf folgenden Instrumenten nicht mehr vorkommt.
3Nachdem Hieronimus Amati lange Zeit mit seinem Bruder gearbeitet hatte, verheirathete er sich, was die Trennung der Brüder zur Folge hatte. Darauf hielt sich Hieronimus in seinen Arbeiten nicht genau an die Modelle des Andreas: es giebt nämlich von ihm einige grössere Geigen, als die von Anton und dem alten Amati. Hieronimus hat sich oft in Hinsicht der Arbeit seinem Bruder genähert, aber im Ganzen ist er ihm untergeordnet. Er starb 1638.
5Hieronimus Amati
6Fecit Cremonæ 16
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