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Die Geigenmacher der alten italienischen Schule: Eine Uebersicht aller …, 1877
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1des vergangenen Jahrhunderts bewahrt hat, wird man erstaunen, dass neben diesem unvollkommenen Instrumente in so rascher Folge ein so vollkommenes sich herangebildet, an dem man vergeblich in letzterer Zeit zu verändern versucht hat und welchem man ohne Schaden weder etwas hinzufügen, noch entnehmen kann.
3Noch einmal zusammengefasst, haben die Instrumente von Gasparo di Salo und Maggini einen grossen, dicken und durchdringenden, obgleich etwas stumpfen und tiefen Ton, die von Nicolaus, des geschicktesten der Amati, einen reinen, weichen, metalligen (Silber-) Ton. Darauf war die Aufgabe zu lösen, einen Ton zu schaffen, der alle Eigenschaften verbände: die Lieblichkeit mit der Kraft und die Klarheit mit der Fülle. Da erschien ein Mann, welcher im beständigen Fortschreiten das vollständige Geheimniss zu dieser Vollkommenheit erfand, und dieser Mann war Stradivarius. Seine Arbeiten beweisen, dass die Principien, welche die Frucht seiner Studien gewesen sind und welche er in seinen besseren Werken anwendete, die besten sind.
5Antonio Stradivari, in Cremona geboren, stammte aus einer sehr alten Patrizier- und Senatorsfamilie dieser
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