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Die Geigenmacher der alten italienischen Schule: Eine Uebersicht aller …, 1877
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1seinen eigenen Namen zu gebrauchen. Von hier an bis 1690, also in 20 Jahren, arbeitete er wenig. Man sollte glauben, dass dieser Künstler in dieser Zeit mehr sich mit Versuchen und Forschungen beschäftig hätte, als mit Verkaufs-Arbeit. Diese Geigen von Stradivarius sind sehr wenig von denen Nicolaus Amati's verschieden, der Boden ist nach der Schwarte genommen, das Format, die Wölbung und der Lack ebenso.
3Im Jahre 1660 tritt eine sehr grosse Veränderung in der Arbeit des Anton Stradivarius ein. Um diese Zeit fängt er an, seine Violinen grösser zu bauen, denselben eine schönere Wölbung zu geben, Decke und Boden in der Ausarbeitung dicker zu lassen, sowie sie etwas lebhafter (röther) zu lackieren. Kurz, die Violinen haben ein anderes Ansehen, als die früheren bekommen, welchen man noch die Schule Nicolaus Amati's ansieht, daher die gegenwärtigen Instrumentenmacher sie gewöhnlich mit dem Namen „amatisirte Stradivari“ bezeichnen.
5Im Jahre 1700 hat der Künstler sein 56stes Jahr erreicht; sein Talent hat sich ganz entfaltet, und von da an bis 1725 sind alle seine Instrumente
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