Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 213

Die Violine und ihre Meister, 1910

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1hat Fétis, der hinzufügt, daß Zuccari um 1750 am Theater der opéra italien in London tätig gewesen sei. Brenet (les Concerts en France) gibt an, daß ein italienischer Violinist Zuccarini 1737 in Paris in der Académie royale gespielt habe. Möglicherweise handelt es sich um dieselbe Persönlichkeit. Weiteres scheint über ihn nicht bekannt zu sein.
3Giuseppe Demachi (auch Demacchi), geb. gegen 1740, war Mitglied der königl. Kapelle zu Turin und wirkte seit 1771 als geschätzter Geiger in Genf. In Paris und Lyon erschienen mehrere seiner Violinwerke. Das bei Cartier von ihm mitgeteilte Allegro ist trocken und etüdenhaft.
5Luigi Tomasini, geb. 1741 oder 42 in Pesaro, gehörte der von Jos. Haydn bis 1790 geleiteten Kapelle des Fürsten Esterhazy als Konzertmeister an, für die er bald nach dem Jahre 1761 gewonnen wurde. Haydn, der ihn seiner näheren Freundschaft würdigte, schätzte seine Leistungen außerordentlich und pflegte gegen ihn zu äußern: „So wie Du spielt mir Niemand meine Quartette zu Dank." Auch der Fürst hielt große Stücke auf ihn und bewies dies nach dem am 25. April 1808 erfolgten Tode Tomasinis dadurch, daß er die Witwe mit einer Pension von 400 und deren noch nicht mündige Kinder mit einer Jahressumme von 200 Gulden bedachte. Obwohl Tomasini ein ausgezeichneter Geiger war, so begab er sich doch niemals auf Kunstreisen. Nur ein einziges Mal ließ er sich 1775 in einer musikalischen Produktion der Wiener Tonkünstler-Sozietät als Solospieler hören. Von seinen Kompositionen sind zu nennen: II Concerti a Violino princ. con accompagnamento, II Sonate a Violino solo e Basso, XII Quartetti a 2 Violini, Viola e Violoncello, XII Variations pour le Violon, Trois Duos concertants pour deux Violons, Trois Quatuors, œuvre 8. Außerdem schrieb er für den Fürsten Esterhazy speziell XXIV Divertimenti per il Paridon (Baryton), Violino e Violoncello.
7Auch Tomasinis Sohn, mit Vornamen Anton, geb. am 17. Februar 1775 zu Eisenstadt, gest. daselbst am 12. Juni 1824, war ein vortrefflicher Violinist. Man rühmte seinen „schönen, vollen Ton, seine bedeutende Geläufigkeit und überaus leichte Aufnahme". Er gehörte gleichfalls der fürstl. Esterhazyschen Kapelle
91 E. F. Pohls Haydn-Biographie I, 262. (Breitkopf & Härtel.)

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