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Scan 461
Handlexikon der Tonkunst, 1873
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1überzogen werden können. Statt der Keile gebrauchen manche Orgelbauer sehr starke Messingstifte, die Hemmstifte genannt werden.
2Hemmklötz, Hemmstift, s. Hemmkeile.
3Hemoni, ein Glockengießer aus Frankreich, war der erste, welcher die Glöden durch Abdrehen abstimmt.
4Hempel, Georg Christoph, geb. 1715 zu Gotha, Kammermusikus und Violinist in der herzogl. Gothaischen Capelle, componirte Sinfonien, Concerte und Solo's für die Violine, starb den 4. Mai 1801 zu Gotha.
5Hempel, Carl Wilhelm, geb. 1777 zu Chelsea bei London, 1804 Organist an der St. Marienkirche zu Truro, Kirchencomponist.
6Héraux, Etienne, geb. 1819 zu Lüttich, verfasste ein Gedicht auf die Statue Gretry's bei Gelegenheit der Einweihung derselben, starb den 15. März 1843.
7Henelle, Mdm. Claire, geborene Wuiet, Sängerin und Gesanglehrerin in Paris, schrieb 1844 über Mechanik des Gesanges, über Athmen und Aussprache.
8Hensling, Conrad, Mathematiker zu Anfang des 18. Jahrhunderts, Hofrat zu Anspach, schrieb über Intervalle, Temperatur und eine Epistel „de novo suo Systemate musico", starb 1720.
9Henilstein, Joseph von, hielt um 1796 wöchentlich Instrumentalconcerte in seinem väterlichen Hause, war selbst ein guter Sänger und sehr geschickt auf der Mandoline und dem Violoncell.
10Henilstein, Josepha von, Schwester des Vorigen, eine gute Sängerin.
11Henilstein, Karl von, Bruder der Vorigen, spielte die Mandoline ausgezeichnet.
12Henke, geboren in Sachsen, lebte um 1740 in Braunschweig, und redigierte die Wochenschrift „der musikalische Patriot", die 1741 erschien.
13Henkel, Michael, geb. den 18. Juni 1780, Organist und Musikkirector in Fulda, fruchtbarer Componist von Kirchensachen und Orgelstüden (man nennt 2041), die sich durch Leichtigkeit und Eleganz auszeichnen, starb den 4. März 1851 zu Fulda.
14Henkel, Georg Andreas, geb. den 4. Februar 1805 zu Fulda, Sohn des Vorigen, 1837 Lehrer am Seminar zu Fulda, schrieb eine Ouverture zu Wallersteins Lager, Sinfonien, Sonaten, Orgelsachen, einen militärischen Trauermarsch, der 1848 in Paris vom Kriegsministerium mit einem Preise gekrönt wurde. one of two readings
15Henkel, Georg Andreas, geb. den 4. Februar 1805 zu Fulda, Sohn des Vorigen, 1837 Lehrer am Seminar zu Fulda, schrieb eine Ouverture zu Wallersteins Lager, Sinfonien, Sonaten, Orgelstüden, einen militärischen Trauermarsch, der 1848 in Paris vom Kriegsministerium mit einem Preise gekrönt wurde. one of two readings
16Henkel, Heinrich, geb. den 14. Februar 1822 zu Fulda, erhielt schon in der Hause seiner Eltern Sinn für gute Musik durch Aufführung classischer Musik. Zur Ausbildung im Clavierspiel, zu dem er durch Hummel sehr angeregt worden war, ging er 1839 nach Frankfurt zu Aloys Schmitt. In dieser Zeit ordnete er die Mozart'schen Handschriften und gab das wichtige „Thematische Verzeichnis der Originalhandschriften Mozart's" heraus. Im Jahre 1844 wurde ein Engagemen: als Organist von St. Eustache in Paris durch den Brand der Orgel vereitelt. Im Jahre 1846 begab sich H. nach Leipzig, wo er durch Julius Knorr Neigung zu den Lehrberuf erhielt. Seit 1849 hat er seinen dauernden Aufenthalt in Frankfur: genommen, wo er sich hauptsächlich dem Lehrberufe widmet. Hier gründete er mit mehreren Collegen eine Musikschule, selbstständig einen Kirchengesangverein und veranstaltet alljährlich Kammermusik-Concerte, in denen besonders die classische Richtung vertreten ist. Seine Compositionen bestehen in Liedern, Gesängen, gemischten Chor, Salon- und Genrestücke für Pianoforte. Außerdem gab er eine Clavierschule und Übungsstücke heraus.
17Hennekindt, Johann (d'Inchindi), geb. den 4. März 1798 zu Brügge, Sänger: hielt sich in Paris und Italien, 1845 in Madrid auf.
18Hennequin, geb. in Frankreich, ein Mechaniker, lebte in Dresden, und beschäftigte sich damit, die besaiteten Instrumente unverstimmbar zu machen, wie ihm annähernd gelungen sein soll.
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