Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 336

Handlexikon der Tonkunst, 1873

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1aler, Carl, geb. im October 1822 in Erfurt, war erst Lehrer an der Musischule in Köln, ging 1857 nach Bremen als städtischer Musi- Dom-Organist; er ist ein ausgezeichneter Orgelvirtuos und guter sein Oratorium Jephtha und eine große Sinfonie sind neben vielen rten dieses tüchtigen Musikers als bedeutende Schöpfungen der Zeitzeit m.
2alb, Ludwig, Kammermusikus am Fürstl. Hildesheimischen Hofe gegen 8. Jahrh., hat zwei Sinfonien und Pianosachen veröffentlicht.
3Georg, Prior im Carthäuserkloster zu Freiburg im Breisgau gegen 5. Jahrh., hat: „De Musica speculativa“ und „De Principiis Musicae genere“ geschrieben.
4Anton, Pastor in Hamburg, geb. zu Augsburg den 7. März 1628, 9. April 1686, schrieb zwei Streitschriften gegen die damals in Ham- kerte deutsche Oper.
5Michael, geb. zu Stolberg 1584, war kurz. sächs. Hofmusikus und f der Augustusburg, zugleich Stadtmusikus in Chemnitz. Er war ein onist und Meister auf dem Cornett. Gestorben ist er zu Chemnitz 1636
6Gottlieb, geb. in Meissen den 30. Aug. 1664, zuletzt Musikdirector an der lat. Schule zu Eichstetten und gest. 1735 dafelbst, hat mehrere schrieben.
7Anton, war ein vortrefflicher Orgelbauer, geb 1741 zu Trautenau in bte in Prag und starb den 30. April 1815.
8Carl Heinrich Adolph, geb. 1829 in Frankfurt a. M., studierte Musik unter in Leipzig, ist seit 1856 Hofkapellmeister in Cassel, hat zwei Opern zur gebraucht und gebiegte Kirchen- und Kammerfachen in Druck gegeben.
9er, Christian Gottlieb, Cantor in Leipzig bei Wittenberg, Schüler Lüts's , veröffentlichte 3 Sinfonien für grosses Orchester im Jahre 1790.
10er, Carl Gottlieb, Königl. sächs. Hofkapellmeister, geb. den 31. Jan. btsig, Sohn des Borigen, war ein vorzüglicher Dirigent und Com- iller Schicht's in Leipzig, hat Opern, Kirchenfachen, Clavierfachen und allgemein beliebt sind, compoist, darunter sind seine 12 großen noch jetzt in der Hofkapelle dafelbst zur Aufführung gelangen. Außerdem ) seine Trio's einer grossen Popularität. Die Zahl seiner Compositionen auf 200. R., welchen durch Schicht's Vermittlung eine dreijährige g zu Teil wurde, verwendete diese, um in Wien zu studiren. Die von waren die Oper: „Das Rosenweibchen“, welches jedoch seines text- tis wegen nicht aufgeführt werden konnte, und Claviercompositionen. er von Wien nach München und von da nach Berlin, wofolch man m aufmerksam wurde und ihm den Auftrag ertheilte, in Italien die stalten in Augenschein zu nehmen und nach den gemachten Erfahrungen zu einem großen Conservatorium für den preußischen Staat auszu- urüdfgefehrt, erhielt er 1826 einen Auftrag aus dem Haag und zugleich ach Dresden berufen, um an Marschner's Stelle zu treten. Er möchte id wurde dafelbst bald Weber's Nachfolger, bis ihn der Tod den 7. Nov. resden ereilte.
11er, Friedrich August, Bruder des Borigen, im Jahr 1804 in Belgic t seit 1848 in Christiania als Musikdirector, hat Berichtigungen für Ge- ir Clavier herausgegeben.
12ann, August, geb. den 14. Nov. 1825 zu Frankenstein in Schlesien, vorzüglichsten Musiker und musikalischen Schriftsteller der Gegenwart, clin, hat treffliche Werke über Musik, z. B.: Das deutsche Lied in

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