Books › Handlexikon der Tonkunst, 1873 › scan 405
Scan 405
Handlexikon der Tonkunst, 1873
42 lines. Read by computer on 3 September 2026. No printed page number was found. See the scan on archive.org.
1Schira, Franzesco Bincenzo, italienischer Componist, geb. in Mailand 1812, wirkte als Musikkdirector in Mailand, Lissabon und London, ist gest. um 1850 in Lissabon, und hat mehrere Opern und zahlreiche Ballets hinterlassen.
3Schirer, Joseph, geb. in Deutschland um die Mitte des 18. Jahrh., componirte in Italien mehrere Opern.
5Schierer, Johann Georg, fürstl. schwarzb. Hofinstrumentenmacher, war seit 1782 in Haurbden und fertigte dort Clavierinstrumente von besonderer Güte. Er war ein Schüler von Friderici in Gera und starb 1790.
7Schisma (griech.), eigentlich Spaltung, bedeutet in der Musik ein kleines Intervallenverhältniß, das nur bei Berechnung der Intervallenverhältnisse vor kommt.
9Schizzi, Graf Folchino, Director des Waisenhauses in Cremona, geb. in Mailand 1785, war Verfasser einer biographischen Schrift über Mozart und einer zweiten über Paisiello.
11Schladebach, Dr. Julius, Componist und musikalischer Schriftsteller, wahrscheinlich um 1810 in Dresden geboren, lebte in Dresden, dann in Bosen, noch später wahrscheinlich in Sondershausen und 1856 in Liegnitz. Als Componist schrieb er mehrere Gesangstücke, als Schriftsteller veröffentlichte er die ersten Lieferungen zum „Neuen Universallexikon der Tonkunst“ (Bernsdorf setzte es fort), und eine Schrift: „Die Bildung der menschlichen Stimme zum Gesang“.
13Schlaeger, C. D., Pianist und Componist, wahrscheinlich in Braunschweig um 1795, componirte nur Claviersachen und Lieder.
15Schlaeger, Hans, Chormeister des Wiener Gesangvereins, geb. den 5. Decbr. 1820 in Feldkirchen (Oberösterreich), componirte gute Streichquartette und Lieder, Gesänge für Männerchor, Sinfonien, Messen u. s. w. Sch. erhielt den ersten musikalischen Unterricht von seinem Vater, kam dann als Sängerknabe in das Stift St. Florian und wurde nachher zu Wien ein Schüler von Breuer.
17Schlag, tactus, nennt man die Bewegung oder das Ausschlagen des Dirigenten mit dem Tactstock.
19Schlagfeder, ist der deutsche Name für Plectrum.
21Schlagmanieren, die verschiedenen Arten der Verdoppelung und Bervielfältigung der Paukenschläge.
23Schlechta, Ludwig, aus Böhmen gebürtig, Mönch im Kloster Wilhering bei Linz, gest. 1785, war ein vortrefflicher Orgelspieler und Componist von Orgelsachen und Kirchenmusiken.
25Schlecht blasen, auf der Trompete einen langgezogenen Ton aushalten.
27Schlechter, Matthias, Clavier- und Gesanglehrer in Wien, geb. den 17. Sept. 1803 daselbst, Schüler von Kauer und Seyfried. Claviersachen.
29Schlechter Contrapunkt, ist der Contrapunctus simplex, Note gegen Note.
31Schlechter Tact, der gerade Tact.
33Schlechter Tacttheil, schwacher Tacttheil, die Arsis.
35Schlegel, Friedrich Anton, Flötist in Grätz in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrh., ist Verfasser einer Flötenschule.
37Schlegel, Elias, Instrumentenmacher in Altenburg, erfand 1794 ein neues Instrument, das er Fortepiano-Clavier nannte und das der Spielende nach Belieben als Fortepiano oder als Clavier gebrauchen konnte.
39Schlegel, Jeremias, tüchtiger Instrumentenmacher in Basel, ist gest. 1792.
41Schlegel, Johann Adolf, starb als Consistorialrat und Superintendent in Hannover 1798; er wurde geb. in Meissen 1721, und übersetzte und ergänzte des Franzosen Batteux Werk über die schönen Künste.
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.