Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 66

Handlexikon der Tonkunst, 1873

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1Mann, Friedrich Theodor, Prediger zu Berlin, war Musikliebhaber und verfasste ein musikalisches Taschenbuch auf das Jahr 1805, herausgegeben von — — — mit Musik von Wilhelm Schneider. M. lebte noch 1830 in Berlin.
3Manna, Gennaro, auch Manni genannt, geb. zu Neapel im Jahre 1721, bildete sich daselbst auf dem Conservatorium zum Musiker aus. 1747 schrieb er eine Oper, deren Titel verloren gegangen, und im folgenden Jahre seinen Adriano placato. Von 1764 an schrieb er nur Kirchencompositionen. Er starb 1788 zu Neapel.
5Manna, Gaetano, geb. 1745 zu Neapel, erhielt bei seinem Onkel Gennaro Manna seine Ausbildung im Gesang und in der Composition. Er schrieb für die Kirchen, an denen er angestellt war: 11 Messen, 9 Dixit, 1 Credo, 3 Benedictus u. s. w. Alles ist im Manuscript erhalten.
7Manni, Dominicus Maria, ein Gelehrter und Alterthumsforscher, geboren zu Florenz am 8. April 1690, gest. daselbst am 30. Nov. 1788. Unter seinen Werken befinden sich 2 auf Musik bezügliche: Della disciplina del canto ecclesiastico antico ragionamento, und De Florentinis inventis commentarius.
9Manni, Silvia, war in den Jahren 1650 bis 1660 als Sängerin in Italien bekannt.
11Mannigfaltigkeit ist eine ästhetische Eigenschaft, die, wie den Werken aller Künste, so auch denen der Tonkunst notwendig ist. Sie besteht in geschmackvoller Abwechslung und Verschiedenartigkeit der einzelnen Theile innerhalb einer metrisch und harmonisch schön gegliederten Form.
13Mannl, Joseph, 1766 erster Violinist an der Hofkapelle zu Wien. Sein Tod 1777 wurde in einer Trauerode besungen.
15Manastein, Heinrich Ferdinand, lebte als Musikliebhaber zu Dresden und hat mehrere Bilder über Musik herausgegeben, so 1835 eines über die Gesangsmethode von Bernacchi, 1845 Geschichte, Geist und Ausübung des Gesangs von Gregor dem Grossen bis auf unsere Zeit u. s. w.
17Mano, Hand, mano destra, rechte Hand, m. sinistra, linke Hand.
19Manoir, Guillaume du, ein berühmter Violinist zu Zeiten Ludwig's XIII. 1664 erschien von ihm: La mariage de la Musique et de la danse.
21Maury, Charles Casimir, geboren am 8. Februar 1823, verließ das Studium der Rechte und nahm bei Elwart Compositionsunterricht. Seine Messen, Oratorien, Orchester- und Kammermusikstücke haben ihm einen Namen verschafft. Les deux Espagnols, komische Oper, wurde 1854 in Paris aufgeführt.
23Mansaro, Dom. dello, lebte im 16. Jahrh. als Componist. Von seinen Werken findet sich Verschiedenes in: De Antiquis primo libro à 2 Voci de diversi Autori di Bari. Benedig 1585.
25Manservissi, Sgra, stand im Jahre 1772 in Churf. baiersischen Diensten als Höfensängerin.
27Mausolt, s. Manzuoli.
29Mansuy, Claude Charles, in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, war Professor der Musik zu Amsterdam und ließ 1785 seine komische Oper: Jérôme et Suzette aufführen.
31Mansuy, François Charles, Sohn des Vorhergehenden, geb. zu Amsterdam am 18. Februar 1783, spielte in seinem 15. Jahre, bis zu welcher Zeit er den Unterricht bei seinem Vater genossen, die Fugen von Bach mit der größten Kunstfertigkeit. Er machte Reisen in Deutschland und Frankreich. Außer seinen gedruckten Compositionen sind im Manuscript erhalten: ein Concert für Piano, ein Quartett, eine Sinfonie für Orchester, desgl. eine Ouverture und eine Oper.
33Mautin, C., Professor an der Freischule für Kirchengesang in Orleans, veröffentlichte 1846: Traité de Psalmodie, ou exposé des règles qui la concernent Orleans und schon 1835, Nouvelle méthode de plain-chant.

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