Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1870

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1von allen Guitarrespielern sehr geschätzt waren. Er lebte seit etwa 1825 in Wien. Seine »Gitarre-Flageoletschule mit Bemerkungen über den Guitarrebau« (Wien, Diabelli) ist ein eben so tüchtiges instructives Werk, als wichtig für Guitarreverfertiger. Ausserdem erschienen von ihm Soli, Duos, Trios, Quartette u. s. w. für Guitarre.
3Batistin, Giovanni Battista, s. Baptistin.
5Batka (auch Bathka geschrieben), Name einer im vorigen Jahrhundert eben so angesehenen, wie ausgezeichneten böhmischen Künstlerfamilie. Der Vater der selben, Lorenz B., war im J. 1705 zu Lischan geboren und glänzte als ein gründlich gebildeter, vortrefflicher Orgelspieler. Er war Musikdirector an mehreren Kirchen Prags und starb im J. 1759 in Prag. Er hinterliess fünf Söhne, welche als ausübende Musiker sich sämmtlich einen trefflichen Namen machten. Der älteste, Martin, geboren 1742 und gestorben 1779 in Prag, war ein vorzüglicher Violinspieler; der zweite, Namens Wenzel, geboren 14. Octbr. 1749 zu Prag, erlangte seine Bedeutung als Fagottist und Tenorsänger und wurde Kammermusicus des Fürstbischofs von Breslau zu Johannisberg; der dritte, Veit, geboren 29. Mai 1754, zeichnete sich als Flötist und Oboist (nach Anderen auch als Hornbläser) aus und wurde Kammermusicus des Herzogs von Curland in Sagan; Michael, der vierte der Brüder, geboren 29. Septbr. 1755, hatte ebenfalls die Violine erwählt und war am Theaterorchester in Prag angestellt; der fünfte endlich, Anton, geboren 21. Novbr. 1758, besass eine vorzügliche, gut geschulte Bassstimme, war daneben aber auch als Orgel-, Violinspieler und Waldhornist sehr beliebt. Wie sein Bruder Wenzel war er in der Johannisberger Kapelle des Fürstbischofs von Breslau angestellt. — Ausserdem ist noch die Sängerin Thekla B., geborene Podlesca, die Gattin Veit B.'s, zu erwähnen, welche den Ruf des Namens noch bis in das 19. Jahrhundert hineintrug. Sie war im J. 1765 zu Beraun in Böhmen geboren und hatte nebst ihrer Schwester Marianne ihre künstlerische Ausbildung von Hiller in Leipzig erhalten, der die talentbegabten Schwestern als reisende Harfenmädchen auf der Messe kennen gelernt hatte. Sie trat zuerst auf der Bühne in Leipzig auf und zwar mit solchem Beifall, dass sie unter vortheilhaften Bedingungen in die Kapelle des Herzogs von Curland in Sagan berufen wurde. Dort verheirathete sie sich mit Veit B. und machte im J. 1800 eine Kunstreise durch Deutschland, die ihr reiche Ehre und grossen Beifall eintrug. Bis zu ihrem Abschiede von der Bühne, etwa 1807, sang sie nun wieder im Theater zu Leipzig, wo sie sehr beliebt war. In Leipzig an der Thomasschule war es auch, wo sie und ihre Schwester Marianne ihrem Wohlthäter und Lehrer Hiller ein Denkmal errichten liessen. Thekla B. starb hochbejahrft in bürgerlicher Zurückgezogenheit am 28. August 1852 zu Prag.
7Bâton (franz.), Stab oder Stock, nennen die Franzosen: 1) Die grossen Pausen von mehreren, wenigstens zwei, vollen Tacten. Sie sprechen daher von einem b. à deux mesures, à quatre mesures etc., Pausen von zwei, vier u. s. w. Tacten. 2) Den Tactstock oder die Tactrolle des Dirigenten, auch b. de mesure genannt, woher auch die Phrase battre la mesure in der Bedeutung den Tact schlagen, den Tact angeben.
9Baton, Henri, bekannt unter dem Namen B. l'ainé, geboren um 1710 zu Paris, war ein sehr beliebter Virtuose auf der Musette (Sackpfeife), dem damaligen Modeinstrumente. Von ihm erschienen drei Bücher Sonaten und zwei Bücher Duette für sein Instrument. — Sein Bruder Charles B., mit dem Beinamen le jeune, lebte als Musiklehrer in Paris. Er war Virtuose auf der Leier, verbesserte die Construction und vermehrte die Literatur derselben durch viele Compositionen. Er vertheidigte die alte französische Musik gegen die Angriffe J. J. Rousseau's in einer Brochüre: »Examen de la lettre de Mr. Rousseau sur la musique française« (Paris, 1754) und schrieb auch ein »Mémoire sur la vieille« (im Mercure von 1757). Er starb im J. 1758 zu Paris.
11Batov, Ivan Andrejevič, berühmter russischer Instrumentemacher, geboren 1767 in Moskau, als Leibeigener des Grafen N. P. Sëremetëv. B. erlernte beim Instrumentemacher V. Vladimirov den Geigenbau, dann die Pianofabrication. Seine

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