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Scan 107
Taxe der Streich-Instrumente ; Anleitung zur Einschätzung von Geigen, Violen, Violoncelli,…, 1907
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1Schüler von Ernst, kopierte meist Amati. Recht gute Arbeiten. Lack bernsteinfarben. Wert: etwa 200 M.
3Bachmann, Anton. Berlin, XVIII. Jahrh. Hofinstrumentenmacher. Geringwertige Arbeiten; seine Violen und Violoncelli sind jedoch brauchbare Orchesterinstrumente.
5Antonius Bachmann
6Königl. Preuss. Hofinstrumentenmacher
7in Berlin 17..
9Wert: etwa 100–150 M.
11Bachmann, Carl Ludwig. Berlin, XVIII. Jahrh. und Anfang des XIX. Hofmusiker und Geigenmacher, Sohn des vorigen. Seine Arbeit ist eine viel sorgfältigere, als die des Vaters und seine Imitationen italienischer Meister sind sehr geschätzt. Sehr gutes Holz.
13Wert: etwa 400–500 M., auch etwas höher. (Für besonders schöne Instrumente sollen schon Preise bis 1500 M. bezahlt worden sein.)
15Bachmann, O. Halberstadt, XIX. Jahrh. erste Hälfte. Angesehener Geigenbauer und Fachschriftsteller.
17Bader, Johann, Joseph und Martin. Mittenwald, XVIII. Jahrh. Klotz-Schule. Gute Arbeiten zweiten bezw. dritten Ranges.
19Bartl, siehe Partl.
21Bausch, Ludwig C. A. Naumburg, Dresden, Dessau, Leipzig, Wiesbaden, * 1805 in Naumburg, † 1871 in Leipzig. Schüler von Fritzsch in Dresden. Guter Bogenmacher, einst vielgesuchter Reparateur. Er scheint jedoch an alten Meisterinstrumenten mancherlei durch Austausch von Teilen, Lackierungen u. dgl. gesündigt zu haben.
23Wert: Geigen etwa 200–300 M.
25Bausch, Ludwig. Leipzig. Sohn und Schüler des L. C. A. Bausch.
27Wert: ähnlich dem vorigen.
29Bausch, Otto B. Leipzig, * 1841. Bruder des vorigen, in der Arbeit minderwertig.
31Ber, Ignaz. Bernau, XVIII. Jahrh. zweite Hälfte. Geringe Arbeiten, deren Ton jedoch ein ziemlich guter ist.
33Ignatij Ber / Instrumentalischer Violin-Macher
34in Bernau 17..
36Wert: etwa 100–150 M., kaum mehr.
38Betz, siehe Petz.
40Bindernagel. Gotha, XIX. Jahrh. erste Hälfte. Schüler von Ernst. Meist Kopien nach Amati, zuweilen nach Stradivari. Nicht sehr sorgfältige, aber einst geschätzte Arbeiten; roter Lack.
42Wert: etwa 100–200 M.
44Bogner, Ambrosius Joseph. Prag und Wien, Ausgang des XVIII. und Anfang des XIX. Jahrh. Harter, unschöner Lack.
46Wert: etwa 100–150 M.
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