Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 143

Taxe der Streich-Instrumente ; Anleitung zur Einschätzung von Geigen, Violen, Violoncelli,…, 1907

38 lines. Read by computer on 28 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 139. See the scan on archive.org.

1des Ch. Fr. Gand, mit dem er zeitweilig gemeinschaftlich tätig war, Schüler von Lupot und Nachfolger im Geschäft des Vaters in Versailles. Geschätzte Arbeiten in der Art Lupots, schöner Lack.
3GAND frères, Luthiers de la Musique de l'Empereur et du Conservatoire Imperial de Musique
4No Paris 18.. Wert: ähnlich dem vorigen.
6Gand, Charles Adolphe. Paris, 1812—1866. Sohn des Ch. Fr. Gand und dessen Schüler. Gute Arbeiten. Wert: etwa 500—700 M.
8GAND, luthier du Conservatoire de Musique
9Rue Croix des Petits Champs No 20 Paris 18..
11Gand, Eugène. Paris, * 1825. Zweiter Sohn des Ch. Fr. Gand und dessen Schüler. 1866 assoziierte er sich mit den Brüdern Bernardel. Geschickter Künstler, der dieselben Zettel wie G. Gand benutzte.
13Gaviniès, François aus Bordeaux. Paris, von c. 1741 ab. Instrumente meist im Stradivaristil, von denen manche sehr sorgfältig ausgeführt, andere aber, weil für geringen Preis gefertigt, in Material und Arbeit minderwertig sind. Besonders die Violoncelli werden gerühmt.
15GAVINIÈS, rue (auch in anderer Zeilenteilung)
16S. Thomas du Louvre, à Paris, 17..
17Name öfters eingebrannt
18(no line here) one of two readings
20Wert: Violinen etwa 150—250 M. V'celli 300—400 M., für besonders schöne Exemplare sollen bis gegen 1000 M. bezahlt worden sein.
22Germain, Joseph Louis. Mirecourt und Paris, * 1822 in Mirecourt, † 1740 daselbst. 1840 kam er nach Paris zu Gand, dann zu Vuillaume, später war er bei Gands Söhnen tätig; von 1862 ab arbeitete er selbständig. Sehr veranlagter Geigenbauer.
23Wert: etwa 250—350 M.
25Gonnet, Pierre Jean. Paris, XVIII. Jahrh. zweite Hälfte. Geringwertige Instrumente. Wert: etwa 50 M. oder wenig höher.
27Gosselin. Paris, c. 1814—1830. Liebhaber, der sich dem Geigenbau widmete. Schöne, sorgfältig gearbeitete Instrumente mit hübschem rötlichem Lack.
29Violon
30fait par Gosselin Amateur
31Paris Année 1828 (Druck)
32Fait par Gosselin amateur
33Paris Année 18.. (Handschrift)
34Wert: etwa 250—400 M. Für besonders schöne Violinen sollen schon bis gegen 1000 M. bezahlt worden sein (!).
36"Grand-Gérard". (Mirecourt) Ende des XVIII. und Anfang des XIX. Jahrh. Geringe Arbeit, gelbbrauner Lack. Marktware. Name eingebrannt.
37Wert: etwa 25—40 M.

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