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Scan 167
Taxe der Streich-Instrumente ; Anleitung zur Einschätzung von Geigen, Violen, Violoncelli,…, 1907
38 lines. Read by computer on 25 September 2026. Printed page 163. See the scan on archive.org.
1Eglington. London, c. 1800. Soll Instrumente von mittelmäßiger Ausführung gebaut haben, deren Ton jedoch recht gut ist.
3Evans, Richard. London, c. 1750.
4Maid in the Paris of Lanirhengel by Richard Evans
5instrument maker in the year 17..
6Wert: etwa von 60–200 M.
8Fendt, Bernhard. London, * 1756 in Innsbruck, † 1832 in London.
9Begabter Künstler; war kurze Zeit in Paris tätig, lernte dann, bzw. vervollkommnete sich bei Dodd in London, bei dem er längere Zeit verblieb. Später fertigte er für John Betts u. a. treffliche Amati-Kopien.
10Wert: schwankend etwa zwischen 300–1200 M.
12Fendt, Bernhard Simon. London, 1800–1851. Sohn des vorigen.
13Fleißiger Künstler, der gute Kopien nach alten Meistern, vornehmlich Guarneri, seltener Amati, fertigte. Gutes Holz, leuchtendroter Lack. Auch Bässe im Stil der Brescianer Schule hat er gebaut.
14Bernard S. Fendt junr
15London 18..
16Wert: etwa 200–800 M.
18Fendt, Martin. London, * 1812. Zweiter Sohn des Bernhard F., arbeitete hauptsächlich für Betts.
19Wert: etwa 200–600 M.
21Fendt, Jacob. London, 1815–1849. Dritter Sohn des Bernhard F.
22Wohl der beste Künstler unter den Brüdern. Vorzügliche Nachahmungen alter Meister, zumal des Stradivari. Gutes Holz, sorgfältige Arbeit. Lack gelb.
23Wert: etwa 200–1000 M.
25Fendt, William. London, 1833–1852. Sohn des Bernh. Simon F., bei dem er arbeitete. Gute Bässe.
26Wert: etwa 200–500 M.
28Ford, Jacob. London, Ende des XVIII. Jahrh. Er ahmte Stainer mit gutem Erfolg nach. Gelber, wenig schöner Lack.
29Wert: etwa 200–500 M.
31Forster, John. Brampton, 1688–1781 (?). Stammvater der berühmten Geigenbauerfamilie, selbst als Geigenbauer unbedeutend. Seine Instrumente kommen selten im Handel vor und werden nicht hoch bewertet.
33Forster, William (I). Brampton, 1713–1801. Geigenbauer von nur mäßiger Bedeutung. Kopien nach Stainer und Amati. Seine Instrumente, die in England des Namens Forster wegen immerhin einigen Wert besitzen, sollen recht hübschen, doch nicht großen Ton haben.
34William Forster
35violin maker in Brampton.
37Forster, William (II) ("Old Forster"). Brampton und London, 1839–1807. Sohn des vorigen, war zuerst beim Vater tätig, den er in der Arbeit weit übertraf, von 1759 ab in London.
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