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Scan 41
Versuch einer gründlichen Violinschule : entworfen und mit 4. Kupfertafeln sammt einer Tabelle, 1900
8 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 19. See the scan on archive.org.
1Der Einleitung zweyter Abschnitt.
3Chordas hodie equinis setis, pice illitis, radunt verius quam verberant, pulsatur aut verritur potius. (ss) Was ist dies anders, als ein mit Pferdhaaren bezogener, und mit Pech beschmierter Geigebogen? und will es uns etwas anders sagen, als daß die Leher gegeigt, oder vielmehr nach ihrer Art gekraket worden? Es finden sich auch neuere Schriften die dieser Meinung sind; (tt) Und wenn wir es mit dem Tevo halten, so bleibt uns kein Zweifel mehr übrig. Ja wir wissen so gar den Erfinder der Violin und des Geigebogen; da er sagt: Die Violin ist von dem Orpheus dem Sohn des Apollo erfunden worden; und die Dichterinn Sapho hat den mit Pferdhaaren bespannten Bogen erdacht, und war die erste, welche nach heutiger Art gegeigt hat. (uu) Das wir also, nach diesem Ausspruche, dem Apollo die eigentliche Erfindung der Violin, der Dichterinn Sapho die Art selbige mit dem Bogen zu streichen, aus dem ganzen wissentlichen Hergang der Sache aber dem Merkur den Ursprung aller Geiginstrumente zu verdanken haben.
5(ss) Glareanus in Dodecachordi Libro I. C. 17. pag. 49. Er schrieb dies sein ΔΩΔΕΚΑΚΟΡΔΩΝ im Jahre Christi 1547.
6(tt) Dizion. Univers. di Efr. Chambers, pag. 188.
7(uu) Tevo. P. I. C. 12. p. II.
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