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Scan 83
Von der Violine, 1906
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1sind, gab es noch andere, mit besonderen Kennzeichen, welche in diesem oder jenem Lande, während einer gewissen Zeit zum wenigsten, beliebt waren. In Italien war es z. B. die „Viola di spalla“, die wir unter anderen auf Raphaels Gemälde „Apollo im Parnass“ in den Händen Apollos dargestellt sehn. Der grosse Maler soll sich zum Modell des griechischen Gottes den
3Fig. 21. Violenspieler, 16. Jahrhundert
4Altdorfer Kupferstichsammlung des Germanischen Museums
6Fig. 22. Bass- und Tenor-Violine. Germanisches Museum, 1518.
8zu seiner Zeit berühmten Violaspieler Sansecco genommen haben. Ferner gab es die „viola bastarde“, eine Viola mit 6 Saiten von der Art der Bassviolen, etwas grösser (breiter) als die Viola da gamba; sie wurde wie die letztere und unser heutiges Cello zwischen den Knien gehalten. Ebenso hatte man die „viola di lira“, ein wenig kleiner als das Cello, und die „viola di bordone“ (Fig. 23), ein etwas ungeheuerlich
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