Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 20

41873.f.4 – Die Grundlage der Violin-Technik / Karl Courvoisier., 1873

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1sten, als dass sie die Geige mittragen dürfte; sie verlöre an Kraft, Beweglichkeit und Sicherheit der Intonation.
3Will man Kinn und Schulter ruhen lassen, so wähle man dazu entweder Pausen oder Stellen, die keinen Lagenwechsel verlangen.
5Der hier abgebildete Kinnhalter ist eine Platte von Ebenholz (gross genug, um dem Kinn eine genügende Unterlage zu bieten), deren Oberfläche etwas ausgehölt, bisweilen auch mit eingeschnittenen Verzierungen versehen ist, so dass jedes Abgleiten des Kinnes verhütet wird. Der Halter ist befestigt durch zwei Stifte, die seitlich eingeschraubt sind, dann sich abwärts biegend die Zarge kreuzen und einen metallenen Fuss durch kleine Schraubenmuttern gegen den Rand des Violinbodens pressen. Die Platte selbst darf die Decke ebenfalls nur am Rande berühren; sie verdünnt sich deshalb bald, wie in der Seitenansicht zu sehen ist; an der Berührungsstelle ist ihr ein Streifen Leder oder Tuch untergelegt. Die Befestigungsart ist übrigens nicht immer dieselbe.
7Haltung des Arms und der Hand.
9Man bringe nun den linken Ellbogen möglichst weit vor die Brust; er muss beim Gebrauch der G-Saite unter den niedergesenkten rechten Rand der Violine zu stehen kommen. Für jede höhere Saite kann er entsprechend bequemer gehalten werden; siehe unten das Nähere bei der Haltung der Hand. Der Vorderarm verläuft nach dem Hals des Instruments.
11Die Hand soll in ihrem Gelenke eine gerade Fortsetzung des Vorderarms bilden, d.h. weder nach dem Gesicht des Spielers,

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