Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 21

41873.f.4 – Die Grundlage der Violin-Technik / Karl Courvoisier., 1873

8 lines. Read by computer on 16 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. No printed page number was found. See the scan on archive.org.

1noch nach der Schnecke zu ausgebogen sein; auf solche Art wird sie am ungezwungensten getragen und hält ihrerseits die Finger am günstigsten. Sie berührt den Violinhals mit der Wurzel des Zeigefingers; d. h. für die Griffe auf den tieferen Saiten mehr mit dem Wurzelgelenke selbst, für die auf den höhern mit der Seite seines ersten Gliedes (vergleiche unten die Vorschrift für das Senken und Heben der ganzen Hand) und zwar für die erste Lage oder Applikatur so nahe an der Schnecke, dass der Zeigefinger bei gehörigem Zusammenkrümmen die erste Tonstufe (Ganz- oder Halbton) über dem Ton der leeren Saite angeben kann. Für höhere Lagen entsprechend. one of two readings
2noch nach der Schnecke zu ausgebogen sein; auf solche Art wird sie am ungezwungensten getragen und hält ihrerseits die Finger am günstigsten. Sie berührt den Violinhals mit der Wurzel des Zeigefingers; d. h. für die Griffe auf den tieferen Saiten mehr mit dem Wurzelgelenke selbst, für die auf den höheren mit der Seite seines ersten Gliedes (vergleiche unten die Vorschrift für das Senken und Heben der ganzen Hand) und zwar für die erste Lage oder Applikatur so nahe an der Schnecke, dass der Zeigefinger bei gehörigem Zusammenkrümmen die erste Tonstufe (Ganz- oder Halbton) über dem Ton der leeren Saite angeben kann. Für höhere Lagen entsprechend. one of two readings
4Der äussere Handballen (unter dem kleinen Finger) soll sich möglichest dem Violinhals nähern, damit nicht die letzten Finger (die gerade die schwächsten und unselbständigsten unter allen sind) gestreckt, darum weniger kräftig fallen.
6Beim Gebrauch der G-Saite wird den meisten Spielern der ganze Handballen über den Rand der Violindecke weg sichtbar werden. Hielte man nun die Hand auch für die Griffe auf den höhern Saiten streng in dieser Stellung fest, so würden sich die Finger auf der E-Saite so sehr zusammenkrallen, dass sie dieselbe mehr seitwärts zögen, als auf das Griffbrett pressten. Ein zeitweiliges Senken der ganzen Hand- und Armstellung (bemerkbar bis zur Schulter) für die höhern Saiten und Wiederheben für die tieferen ist somit nicht zu umgehen; doch lasse man diese nachgebenden Bewegungen nicht geradezu in Unruhe ausarten. one of two readings
7Beim Gebrauch der G-Saite wird den meisten Spielern der ganze Handballen über den Rand der Violindecke weg sichtbar werden. Hielte man nun die Hand auch für die Griffe auf den höheren Saiten streng in dieser Stellung fest, so würden sich die Finger auf der E-Saite so sehr zusammenkrallen, dass sie dieselbe mehr seitwärts zögen, als auf das Griffbrett pressten. Ein zeitweiliges Senken der ganzen Hand- und Armstellung (bemerkbar bis zur Schulter) für die höheren Saiten und Wiederheben für die tieferen ist somit nicht zu umgehen; doch lasse man diese nachgebenden Bewegungen nicht geradezu in Unruhe ausarten. one of two readings

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