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Scan 66
41883.f.4 – Untersuchungen über die Zusammensetzung der Klänge der Streichinstrumente / Dr. J. Ritz., 1883
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1weitem nicht bis zu derselben Ordnungszahl hinauf zum Ansprechen zu bringen sind, wie dies auf den übrigen Saiten möglich ist.
2Es müssen also auch für die C Saite im Folgenden andere Werte in Rechnung gebracht werden und zwar wähle ich
3bc = 2,3; kb = 1,3 und kc = 1,0.
4Ich hatte anfangs vermutet, es wäre vielleicht jenes Saitenindividuum, mit welchem ich die ersten Versuche ausführte, besonders unbiegsam und schlecht geartet, aber andere C Saiten von der besten Sorte, wie ich sie mir zu verschaffen vermochte, ergaben keine günstigeren Resultate. Die C Saite ist eben äusserst dick und mit schwerem Draht umsponnen, daher sehr wenig biegsam und hiedurch erklären sich wohl auch die eben über diese Saite mitgeteilten auffallenden Erfahrungen. Es folgt aber hieraus, dass die Besaitung des Cello's nicht gleichartig ist, insofern die C Saite den übrigen sehr merklich an Fähigkeit, Obertöne zu bilden, nachsteht. Vielleicht liesse sich diesem offenbaren Uebelstande durch entsprechende geringe Aenderungen in der Dickendimension der Saite abhelfen.
5Ich gehe nun dazu über, die vorliegenden Tabellen mit den entsprechenden für die Violine aufgestellten Tabellen zu vergleichen. Schon ein oberflächlicher Blick lässt erkennen, dass die Saiten A, D und G des Violoncello's die Obertöne bis zu etwas grösserer Ordnungszahl rechts und links vom Knotenpunkt ansprechen lassen, als die Violinsaiten. Um über die einschlägigen Verhältnisse einen etwas genaueren Ueberblick zu gewinnen, stelle ich die höchsten Obertöne, welche noch rechts und links vom Knotenpunkt bei den drei Versuchsreihen ansprachen, für Violine und Cello hier zusammen, indem ich deren Benotung, Ordnungszahl, sowie die Länge der Unterabteilungen, in welche sich für jeden dieser Obertöne die Saite zu zerlegen hat (ihre Partiallänge) angebe.
7<table>
8 <tr>
9 <th rowspan="2">Numer der Versuchsreihe</th>
10 <th colspan="4">Violine</th>
11 <th colspan="4">Violoncello</th>
12 </tr>
13 <tr>
14 <th>Saite</th>
15 <th>Be-notung</th>
16 <th>Numer</th>
17 <th>Partiallänge</th>
18 <th>Saite</th>
19 <th>Be-notung</th>
20 <th>Numer</th>
21 <th>Partiallänge</th>
22 </tr>
23 <tr>
24 <td rowspan="4">I.</td>
25 <td>E.</td>
26 <td>fis<sub>5</sub></td>
27 <td>9</td>
28 <td>3,64</td>
29 <td>A.</td>
30 <td>a<sub>4</sub></td>
31 <td>16</td>
32 <td>4,08</td>
33 </tr>
34 <tr>
35 <td>A.</td>
36 <td>cis<sub>5</sub></td>
37 <td>10</td>
38 <td>3,27</td>
39 <td>D.</td>
40 <td>d<sub>4</sub></td>
41 <td>16</td>
42 <td>4,08</td>
43 </tr>
44 <tr>
45 <td>D.</td>
46 <td>a<sub>4</sub></td>
47 <td>12</td>
48 <td>2,73</td>
49 <td>G.</td>
50 <td>e<sub>3</sub> (-)</td>
51 <td>13</td>
52 <td>5,01</td>
53 </tr>
54 <tr>
55 <td>G.</td>
56 <td>d<sub>4</sub></td>
57 <td>12</td>
58 <td>2,73</td>
59 <td>C.</td>
60 <td>g<sub>2</sub></td>
61 <td>12</td>
62 <td>5,43</td>
63 </tr>
64 <tr>
65 <td rowspan="4">II.</td>
66 <td>E.</td>
67 <td>fis<sub>5</sub></td>
68 <td>6</td>
69 <td>3,53</td>
70 <td>A.</td>
71 <td>a<sub>4</sub></td>
72 <td>12</td>
73 <td>4,00</td>
74 </tr>
75 <tr>
76 <td>A.</td>
77 <td>d<sub>5</sub></td>
78 <td>7</td>
79 <td>3,02</td>
80 <td>D.</td>
81 <td>d<sub>4</sub></td>
82 <td>12</td>
83 <td>4,00</td>
84 </tr>
85 <tr>
86 <td>D.</td>
87 <td>cis<sub>5</sub></td>
88 <td>10</td>
89 <td>2,20</td>
90 <td>G.</td>
91 <td>g<sub>3</sub></td>
92 <td>12</td>
93 <td>4,00</td>
94 </tr>
95 <tr>
96 <td>G.</td>
97 <td>fis<sub>4</sub></td>
98 <td>10</td>
99 <td>2,20</td>
100 <td>C.</td>
101 <td>g<sub>2</sub></td>
102 <td>9</td>
103 <td>5,31</td>
104 </tr>
105 <tr>
106 <td rowspan="4">III.</td>
107 <td>E.</td>
108 <td>gis<sub>5</sub></td>
109 <td>5</td>
110 <td>3,26</td>
111 <td>A.</td>
112 <td>cis<sub>5</sub></td>
113 <td>10</td>
114 <td>3,34</td>
115 </tr>
116 <tr>
117 <td>A.</td>
118 <td>e<sub>5</sub></td>
119 <td>6</td>
120 <td>2,70</td>
121 <td>D.</td>
122 <td>fis<sub>4</sub></td>
123 <td>10</td>
124 <td>3,34</td>
125 </tr>
126 <tr>
127 <td>D.</td>
128 <td>a<sub>4</sub></td>
129 <td>6</td>
130 <td>2,75</td>
131 <td>G.</td>
132 <td>h<sub>3</sub></td>
133 <td>10</td>
134 <td>3,34</td>
135 </tr>
136 <tr>
137 <td>G.</td>
138 <td>f<sub>4</sub></td>
139 <td>7</td>
140 <td>2,37</td>
141 <td>C.</td>
142 <td>e<sub>2</sub></td>
143 <td>5</td>
144 <td>6,71</td>
145 </tr>
146</table>
The computer misreads some letters and numbers. Where a name matters to you, read the scan.