Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 109

Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919

14 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 71. See the scan on archive.org.

1Eine Joseph Guarnerius del Gesù von 17.. ist im Besitze von Louis Doyon, Paris, 1895 in Genua gekauft.
3Die Firma Hamma & Co. in Stuttgart kaufte vom Pariser Instrumentenbauer Emil Germain eine schöne Violine, die den Namen „d'Egville“ führte. Sie wurde in der Pariser Weltausstellung 1878 ausgelegt. Schöne Exemplare derjenigen Violinen, die die Arbeit des Meisters am treffendsten zeigten, befanden sich in der im April 1900 zur Versteigerung gelangten Sammlung Armingaud in Paris.
5Eine vorzügliche Violine von 1740 bot 1898 die Firma Hamma & Co. in Stuttgart für 15000 Mark zum Verkauf, desgleichen eine von 1728 für 10000 Mark. Letztere gehörte 1896 Ralph Grainger, einem reichen Kalifornier in San Diego.
7Die Violine des Virtuosen Henri Vieuxtemps ist jetzt im Besitze des Violinvirtuosen Ferdinand Küchler in Frankfurt a. M. Die ausgezeichnete Violine von 1742, die ehemals J. B. Vuillaume besass, dann der Violinvirtuos Delphin Alard, wurde 1889 von Frau Alard dem Instrumenten-Museum des Konservatoriums in Paris geschenkt. Eine prachtvolle Violine besitzt der Amerikaner R. D. Hawley in Hartford, Con., U. S. A.; eine von 1735 der Violinvirtuos Adolf Brodski. Die beiden King Joseph-Violen gehören jetzt Baron Knoop in London, eine davon gehörte lange dem jüngst verstorbenen Pierre Batta, dem berühmten Lehrer am Brüsseler Konservatorium.
9Eine Violine von 1744, die Emil Sauret spielt, hat prachtvollen Ton, besonders die E-Saite. Auch George Hart in London besitzt eine Guarnérius del Gesù, genannt „Le Duc“. Die Wieniawski-Violine von 1734 gehört William Croall, London. Eine andere Violine von 1735 spielte Eduard Reményi († 15. V. 1898 in New York). Eine Violine im Besitz von Hill & Sons in London, 1836 in Paris für 7500 Fr. (6000 M.) erstanden, erzielte beim Verkaufe 40000 Mark.
11Eine Violine von 1742 ist in der Sammlung von H. E. Heath in London. Die einst dem Fürsten Youssoupoff gehörige Violine von 1737, die sich ehemals im Besitze des Virtuosen Charles Philipp befand, gehört jetzt Carl Hofmann, Mitglied des böhmischen Streichquartetts.
13Die Sammlung von O. Vormbaum, Frankfurt a. M., enthielt eine gute Violine des Meisters von 1734: mittleres Patron gelber Firnis, eine feinjährige Decke, der Boden aus

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