Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 121

Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919

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1MAFEOTTO [Mascotto?], Giuseppe, Rovere (Rom?) 17..
2MAFFEI, Lorenzo, Lucca 1767—1787.
3Lorenzo Maffei, Lucca
4Fecit 1767
5MAGGINI, Giovanni Paolo, * 25. August 1580 in Botticino di sera, 7 km von Brescia [nach Piccollellis der Sohn von Giovanni „Zovan“ Maggini * 1518], heiratete Maddalena Anna Foresto, arbeitete bis 1630 und † um 1632 an der Pest. Seine Witwe † erst am 24. XI. 1651. Von den 7 Kindern überlebte ihn Carlo Francesco, der Seidenwarenhändler wurde. Nähere Lebensumstände bezüglich der Maggini verdanken wir den Forschungen von Angelo Berenzi¹) und Giovanni Livi.²)
6Giovanni Paolo Maggini war der berühmteste Schüler von Gasparo da Salò. Seine Instrumente haben entweder hellbraunen oder gelben durchsichtigen Firnis und teils einfache, teils doppelt eingelegte Reifchen, auf dem Boden oft in Verzierungen von Elfenbein und Perlmutter auslaufend. Man hat irrigerweise Geigen mit doppelten Reifchen häufig „Maggini“ genannt.
8Paolo Maggini in Brescia
10Maggini wählte ein breites Modell, die Wölbung beginnt gleich an den Rändern ansteigend, die Zargen sind ziemlich niedrig, die f-Löcher haben eine zugespitzte Form, sind lang und charakteristisch. Die Schnecke ist von kühner Zeichnung. Die Geigen haben wegen ihres schönen Tones hohen Wert und sind auch als Konzertgeigen hoch geschätzt. In seiner ersten Periode ahmte Maggini Gasparo
12¹) Berenzi, Angelo. Di Giovanni Paolo Maggini. Brescia 1890.
13Berenzi, Angelo. La Patria di Giovanni Paolo Maggini. Cremona 1891.
14²) Livi. Gio. Gaspare da Salò e l'invenzione del violino. (Da documenti inediti.) In: Nuova Antologia. Vol. 34. Serie 3. 16. Aug. 1891. Fasc. 16. Roma. Tip. della Camera dei Deputati. S. 663—681. — Übersetzung in Zeitschrift für Instrumentenbau (P. de Wit) 1893 Nr. 32, 34 u. 36
15Huggins, M. L., Gio. Paolo Maggini, his life and work. Compiled and ed. from material collect. and contrib. by William Ebsw. Hill and his sons William, Arthur and Alfred H. London 1892. W. E. Hill & Sons. — Die Monographie bringt wertvolle Belehrung über Maggini und seine Arbeit und enthält Abbildungen der schönen Maggini-Geigen, welche früher in der Dumas-Sammlung in Lyon waren und jetzt Eigentum des Kapitän W. P Warner, London. sind.

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