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Scan 122
Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919
84 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 84. See the scan on archive.org.
1da Salo nach, in seiner zweiten wählte er höhere Wölbungen und baute in seiner dritten Periode seine besten Instrumente, die ihn als den bedeutendsten Meister der Schule von Brescia erkennen lassen. Die späteren grossen Meister, auch Stradivari, standen unter seinem Einfluss.
3Heute sind Instrumente von Maggini sehr selten. Seine berühmtesten Violinen spielten die belgischen Violinvirtuosen Charles Auguste de Bériot und Hubert Léonard; ersterer verkaufte sein Instrument kurz vor seinem Tode an den Prinzen von Caraman-Chimay, Brüssel, für 15 000 frs., es befindet sich jetzt in der Instrumentensammlung des Baron Knoop in London; die zweite gehört dem Violinvirtuosen Henri Marteau, Genf.
5Prinz Caraman-Chimay besass ausserdem noch eine Viola und ein Violoncello, die zu den besten Werken gehören, die Giovanni Paolo Maggini gebaut hat. Sie sind aus schönstem Ahornholz verfertigt; der vortreffliche meist hellbraune Lack ist mit Öl gemacht.
7Masse:
8(no line here) one of two readings
10<table>
11 <tr>
12 <th></th>
13 <th>Violine</th>
14 <th>Viola</th>
15 <th>Violoncello</th>
16 </tr>
17 <tr>
18 <td>der harmonischen Platte</td>
19 <td>0,366</td>
20 <td>0,432</td>
21 <td>0,754</td>
22 </tr>
23 <tr>
24 <td>vom hohen zum äusseren Ende</td>
25 <td>0,197</td>
26 <td>0,234</td>
27 <td>0,391</td>
28 </tr>
29 <tr>
30 <td>der <i>ff</i></td>
31 <td>0,169</td>
32 <td>0,198</td>
33 <td>0,363</td>
34 </tr>
35 <tr>
36 <td>vom Zentrum der <i>ff</i> zum äussersten tiefer gelegenen Ende</td>
37 <td>0,088</td>
38 <td>0,102</td>
39 <td>0,143</td>
40 </tr>
41 <tr>
42 <td>der Übereinandersetzung</td>
43 <td>0,079</td>
44 <td>0,089</td>
45 <td>0,163</td>
46 </tr>
47 <tr>
48 <td>der <i>ff</i></td>
49 <td>0,028</td>
50 <td>0,036</td>
51 <td>0,112</td>
52 </tr>
53 <tr>
54 <td>Streifen</td>
55 <td>0,178</td>
56 <td>0,208</td>
57 <td>0,360</td>
58 </tr>
59 <tr>
60 <td>Breite des höheren Kastens</td>
61 <td>0,123</td>
62 <td>0,140</td>
63 <td>0,250</td>
64 </tr>
65 <tr>
66 <td>des Zentrums</td>
67 <td>0,218</td>
68 <td>0,248</td>
69 <td>0,465</td>
70 </tr>
71 <tr>
72 <td>dss unteren Kastens</td>
73 <td></td>
74 <td></td>
75 <td></td>
76 </tr>
77</table>
79England hat wohl den reichsten Besitz an schönen Violinen von Giovanni Paolo Maggini. Eine Tenor-Viola von Giovanni Paolo Maggini, Brescia, befindet sich im Instrum.-Museum der kgl. akad. Hochschule für Musik, Berlin-Ch.1)
81Eine besonders durch den hellen Ton bemerkbare Violine von Giovanni Paolo Maggini spielt Konzertmeister Edmund Singer. — Eine Viola: Giovanni Paolo Maggini in Brescia besitzt Winarsky, Prag. — Eine Violine, die Dumas in Lyon von Luigi Tarisio erworben hatte, gelangte in den Besitz der Firma Hill & Sons, London. — Eine andere Violine gehört dem
831) Siehe S. 33, 36 Barbaro.
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