Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 147

Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919

14 lines. Read by computer on 3 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 109. See the scan on archive.org.

1eine Violine von Gasparo da Salò mit vollem, weichem Ton und aus Nussbaumholz verfertigtem Boden; merkwürdiger Weise ist sie mit einem Tieffenbrucker-Zettel versehen. In demselben Besitz befindet sich eine originelle, gut erhaltene Viola von Gasparo da Salò mit wunderbar erhaltenem, gelbbraunem Firnis und vollem, kräftigem Ton. Der Körper ist 41 cm lang. Eine sehr schöne Viola, geschmückt mit doppelten Rändern, gehört F. Pingrié in Paris. Die ff sind fast parallel laufend und erinnern an die ff des Violoncello von Andrea Amati. Die Länge des Kastens ist 410 mm, die Breite des hohen Endes 212 mm und des unteren Endes 260 mm. Ein Violoncello des Meisters besitzt der Virtuos Albrecht Löffler, Mitglied des Waldemar Meyer-Quartetts in Berlin. one of two readings
2eine Violine von Gasparo da Salò mit vollem, weichem Ton und aus Nussbaumholz versiertigtem Boden; merkwürdiger Weise ist sie mit einem Tieffenbrucker-Zettel versehen. In demselben Besitz befindet sich eine originelle, gut erhaltene Viola von Gasparo da Salò mit wunderbar erhaltenem, gelbbraunem Firnis und vollem, kräftigem Ton. Der Körper ist 41 cm lang. Eine sehr schöne Viola, geschmückt mit doppelten Rändern, gehört F. Pingrié in Paris. Die ff sind fast parallel laufend und erinnern an die ff des Violoncello von Andrea Amati. Die Länge des Kastens ist 410 mm, die Breite des hohen Endes 212 mm und des unteren Endes 260 mm. Ein Violoncello des Meisters besitzt der Virtuos Albrecht Löffler, Mitglied des Waldemar Meyer-Quartetts in Berlin. one of two readings
4SALÒ, Francesco, * um 1565 in Brescia, † um 1614. Sohn und Schüler von Gasparo da Salò. Man vermutet, dass er nach dem Tode seines Vaters 1609 seine Kunst nicht mehr ausgeübt hat. Wahrscheinlich hat er die Werkstätte an Giovanni Paolo Maggini, den Nachfolger seines Vaters, verkauft. Eine Lira di Gamba von ihm stellt, obwohl der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts angehörig, eine ältere, violenähnliche Form der Lira dar. Die Decke ziert eine sehr feine, aus dem Vollen heraus gearbeitete Rosette. Die Schalllöcher zeigen noch die älteste Form. Das Holz der Decke flacht sich in scharfen Kanten nach den Ecken zu ab, was dem Instrumente ein eigenartiges Aussehen gibt. Höchst interessantes und seltenes Stück. 11 Griffbrett- und 2 Bourdon-Saiten. Gesamtlänge 110 cm. Abgebildet im Katalog des Musikhistorischen Museums von Paul de Wit, Leipzig (Seite 91, Nr. 236), jetzt im Konservatorium der Musik in Köln a. Rh.
6SALTINARI, Giacomo, Marano sul Panaro/Modena 1880.
7SALVADORI, Giuseppe, Pistoja 1861. Belanglos.
8SANGELIA (?), Lorenzo, Florenz 1777. Kommt selten vor.
9SANONI, Giovanni Battista, Verona 1680(?) – 1740. Hohe Wölbung, rötlicher Firnis, sorgfältige Arbeit.
10SANTAGIULIANA, Giacinto, Vicenza und Venedig 1770—1830. Seine Geigen sind nicht besonders gut.
11SANTAGIULIANA, Gaetano, Vicenza 1804. Gute V'celli.
13SANDYS, W. & S. A. Forster. The history of the Violin and other instruments played on with the bow; from the remotest times to the present, also an account of the principal makers, English and Foreign. London 1864. With numerous illustrations.

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