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Scan 49
Cremona. Eine Charakteristik der italienischen Geigenbauer und ihrer Instrumente, 1919
10 lines. Read by computer on 3 September 2026. Printed page 13. See the scan on archive.org.
1Charlottenburg (No. 837).1) „Durch beinahe 20 Jahre Eigentum Beethovens, ging sie 1826 an Ignaz Schuppanzigh und durch diesen kurz danach an Franz Nappenbach als Eigentum über. Letzterer pflegte sie in den von Karl Holz unternommenen Concerts spirituels zu spielen, bis sie an den Grosshändler Jokits in Wien kam. Von Beethovens Hand ist auf dem Boden ein B eingekratzt.“ Eine ausgezeichnete Violine mit grossem Patron und tadellos erhalten aus dem Jahre 1677 spielt der Violinvirtuose Professor Carl Markees, Berlin-Charlottenburg. Auch ein Basso von Nicola Amati befindet sich im Instrumenten-Museum der kgl. akad. Hochschule für Musik, Berlin-Charlottenburg.2)
3Ein sehr gutes Violoncello von Nicolaus Amati 1680, mit rotbraunem Firnis und prachtvollem Ton, spielt Professor Jul. Klengel, Leipzig. Eine gut erhaltene Violine von Nicolaus Amati 1680 gehört dem Konzertmeister Ottokar Kopecky, Hamburg. Eine Violine von Nicolaus Amati 1680 gehört zum Streichquartett von Beethoven, jetzt im Besitz der kgl. akad. Hochschule f. M., Berlin-Ch. Eine Violine von Nicola Amati, Anno 1662, gewidmet dem Hofe von Toscana, besitzt das R. Istituto Musicale in Florenz (No. 329). Eine Violine Nicolaus Amatus Cremonens. Hieronymus Fil. ac Antonii Nepos 1625 besitzt Winarski in Prag. Ferner sind zu erwähnen eine vom Jahre 1680 in der Sammlung des Grafen Cozio de Salabue zu Mailand, die des Grafen Castelbarco und die der † Virtuosen Alard und Ole Bull. Die „Alard“-Violine von 1645 besitzt jetzt Baron Knoop in London. Sie gilt für das schönste bekannte Exemplar. J. Gallay3) erwähnt, dass M. Willemotte in Antwerpen eine Nicola Amati mit doppelten Einlagen, ein sehr schönes Instrument, gehabt habe.
5Von den fünf Söhnen von Nicola Amati setzte nur
71) Führer durch die Samlg. alter Musik-Instrumente. Von Prof. Dr. Osk. Fleischer. 1892.
82) Nicht im „Führer“. Siehe S. 36. Barbaro.
93) Gallay, Jules; Les Luthiers italiens aux XVIIe et XVIIIe Siècles. Paris, Acad. des bibliophiles 1869. Nouv. éd. du „Parfait Luthier (Chélonomie)“ de l’abbé Sibire. Bruxelles 1885.
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